Dönrberg gewinnt Derby gegen Calden/Meimbressen mit 4:1

Drei Treffer in zehn Minuten

Hoch das Bein: Dörnbergs Andreas Schulze (Zweiter von rechts) kommt vor dem Caldener Fabio Rumpf an den Ball. Schulze war zweifacher Vollstrecker beim 4:1-Sieg gegen Calden/Meimbressen. Foto: Michl

Dörnberg – Das mit Spannung erwartete Nachbarschaftsderby „vor und hinter dem Dörnberg“ der Fußball-Gruppenliga zwischen dem FSV Dörnberg und der SG Calden/Meimbressen entschied der gastgebende und weiterhin verlustpunktfreie Tabellendritte Dörnberger gegen den Vorletzten vom Kaiserplatz erwartungsgemäß 4:1 (0:0) zu seinen Gunsten.

Doch das Ergebnis spiegelt nicht ganz den tatsächlichen Spielverlauf wider.

Die Gäste präsentiertern sich keineswegs wie ein Kellerkind. Sie hielten über weite Strecken voll dagagen, wobei es ihnen die Dörnberger auch leichtmachten. Unnötige Ballverluste in der Vorwärtsbewegung, mangelhafte Pass- und Laufwege sorgten schon für einigen Unmut bei den FSV-Fans unter den 200 Zuschauern. Auch die Chancenverwertung war bei den Hausherren nicht das Gelbe vom Ei. Dennis Dauber (2.) hämmerte völlig frei vor dem Kasten von Keeper Steven Berndt das runde Spielgerät volley am Ziel vorbei. Sein Klasse konnte dann Berndt dreimal in kürzester Zeit unter Beweis stellen. Sowohl gegen Dauber (17.) als auch gegen Andreas Schulze (26., 30.) blieb er jedesmal mit Superreflex im Eins-gegen-Eins-Duell Sieger.

Aber auch die Vereinigten hätten durchaus in Führung gehen können. Der Gewaltschuss aus spitzem Winkel von Marko Utsch (3,) zischte knapp am Pfosten vorbei. Dann stimmte die Dopatka-Elf schon den Torjubel an. Eine weite Flanke fast von der Mittellinie landete exakt auf dem Kopf von Utsch, doch der hadert mit dem Schicksal als der Ball nur an die Querlatte ging.

Auch unmittelbar nach der Pause hätten die Caldener durchaus das Signal auf Grün stellen können. Utsch sprintete allein auf FSV-Schlussmann Nico Bergner zu, der ihm jedoch den Ball Kopf und Kragen riskierend noch von Stollenschuh pflückte. 60 Sekunden später stand Lucas Himmelmann allein vor Bergner, hätte sich jeden Winkel des Kastens aussuchen können, zeigte aber Nerven und verfehlte das Ziel.

Dann eigentlich wie aus dem Nichts fiel die Platzherrenführung. Einen Eckball zirkelte Sebastian Plettenberg (52.) über Freund und Feind hinweg direkt ins Gehäuse, wobei dabei Torwart Berndt nicht besonders glücklich aussah.

Die Vereinigten steckten keineswegs den Kopf in den Sand, versuchten das Blatt noch zu wenden, ohne aber für große Gefahr vor dem Kasten der Hausherren sorgen zu können. Da war die FSV-Offensive doch effektiver - vor allem in Person von Andreas Schulze. Innerhalb von 100 Sekunden ließ er nach Vorarbeit von Dennis Dauber, beziehungsweise Florian Müller im Doppelpack (78., 80.) seine Mannschaft auf die Siegerstraße einbiegen.

Müller (87.) trug sich dann selbst noch mit dem 4:0 in die Torschützenliste ein.

Im direkten Gegenzug hielt Utsch (89.) aus spitzem Winkel einfach einmal drauf und erzielte den Ehrentreffer für die Gäste.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.