Frauen-Gruppenliga: Bei Landau/Wolfhagen läuft der gefährdete TSV Mardorf auf

Ein Dreier ist für die SG Pflicht

Nichts anbrennen lassen dürfen die Vereinigten heute gegen den TSV Mardorf. In dieser Szene zeigten Anne Bausen (2) und Hanna Rode im spiel gegen Calden wie man das macht. Foto:  Michl

Landau. Wenn in der Frauenfußball-Gruppenliga heute, 17 Uhr, im Landauer Burggrund die SG Landau/Wolfhagen den TSV Mardorf empfängt, dann wollen die Vereinigten von Trainer Hagen Marquardt nach zuletzt an den Tag gelegten nicht zufriedenstellenden Leistungen wieder die zur Disposition stehenden drei Punkte für sich reklamieren.

Vom aktuellen Tabellenbild müssen sich die Vereinigten aus dem Waldecker und Wolfhager Land auch die Favoritenrolle gefallen lassen. Selbst sind sie Tabellenvierter, die Gäste von Coach Christian Kunz sind punktgleich mit Teams auf den Fahrstuhlrängen nach unten Zehnter.

Doch das können für Landau/Wolfhagen nur statistische Fakten sein. Denn noch zu gut haben sie die Vorrundenbegegnung in Erinnerung. Als sie in Mardorf mit einer 2:0-Führung schon wie der sichere Sieger aussahen, am Ende mussten sie sich jedoch mit einem 2:2-Remis begnügen.

Die Marquardt-Elf muss sich also auch diesmal auf einen Gegner einstellen, der zu kämpfen versteht. Eine TSV-Spielerin müssen sie in den besonderen Fokus nehmen: Jasmin Neidel. Sie ist nicht Mardorfer Dreh- und Angelpunkt, sondern mit bisher acht Torerfolgen auch eine Vollblutvollstreckerin.

Aber diesbezüglich brauchen die Vereinigten mit Sarah Schütz (13) und Michelle Lattemann (11) ihr Licht nicht unter den Scheffel zu stellen. Zusammen trafen die beiden bisher exakt so viel Mal als Mardorf (24) insgesamt.

Welche Formation Hagen Marquardt ins Feuer schickt, entscheidet sich kurzfristig. Einige Schlüsselspielerinnen müssen noch ihre zuletzt zugezogenen Blessuren „pflegen“, insgesamt aber wird der SG-Trainer auf den Kader bauen und vertrauen, der zum achten Mal in Folge den Finaleinzug im Waldecker Pokal unter Dach und Fach brachte. (zih)

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