Der Druck liegt beim Gegner

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Einsatz fraglich: Ob Lea Willer heute für Hoof/Sand/Wolfhagen auflaufen wird, entscheidet sich wohl erst kurz vor Spielbeginn. 

 „Uns erwartet ein richtig schwerer Brocken“, sagt Chris Ludwig. Der Trainer der Handballerinnen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen meint damit das anstehende Heimspiel seiner Sieben gegen die TSG Oberursel am heutigen Abend (Anpfiff 18 Uhr).

Zu Gast in der Schauenburghalle in Hoof ist dann der Oberliga-Spitzenreiter. „Das wird ein David-gegen-Goliath-Spiel“, sagt Ludwig. Den Gegner schätzt der Routinier als stark und beständig ein: „Die Gäste mischen seit vielen Jahren zu Recht oben mit.“ Beeindrucken lassen möchte sich Ludwig dennoch nicht. „Wir haben keine Angst vor großen Herausforderungen.“

Nach eingehender Analyse stehe fest, dass sein Team, derzeit auf Rang acht, in der Oberliga angekommen sei. „Die Niederlagen fielen denkbar knapp aus, die Gegner sind in ihrer Spielweise gar nicht so weit von uns entfernt.“

Zuversichtlich stimmt ihn auch die Tatsache, dass seine Sieben befreit aufspielen kann. „Der Druck liegt beim Spitzenreiter, nicht bei uns.“ Sein Team werde dennoch alles daran setzen, Oberursel zu ärgern. Wie das gelingen soll, mochte Ludwig nicht verraten. Nur so viel: „Es wird doch die eine oder andere Überraschung geben. Vielleicht gibt es auch ein paar verrückte Ideen“, stellt Ludwig in Aussicht.

Ludwig muss im Heimspiel erneut auf die beruflich verhinderte Aileen Sule verzichten, die beim vergangenen Spiel eine starke Leistung zeigte. Der Einsatz von Vanessa Kohler sowie von Lea Willer ist zudem fraglich.  zms

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