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Ein eingespieltes Duo für Dörnberg

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Von: Raphael Wieloch

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Tauschen in Dörnberg die Rollen: Zuletzt war Robert Franke (links, hier im Gespräch mit Co-Trainer Tobias Hake) Chefcoach beim TSV Jahn Calden. Beim FSV Dörnberg wird Hake der hauptverantwortliche Trainer.
Tauschen in Dörnberg die Rollen: Zuletzt war Robert Franke (links, hier im Gespräch mit Co-Trainer Tobias Hake) Chefcoach beim TSV Jahn Calden. Beim FSV Dörnberg wird Hake der hauptverantwortliche Trainer. © Joachim Hofmeister

Dörnberg – So schnell kann’s gehen: Vor zwei Wochen trennte sich Frauenfußball-Regionalligist TSV Jahn Calden überraschend von Chefcoach Robert Franke und Co-Trainer Tobias Hake. Nun steht fest: Beide werden als Trainerduo ab der kommenden Saison Verbandsligist FSV Dörnberg trainieren und damit die Nachfolge von Matthias Weise antreten.

Eine Besonderheit: Anders als zuletzt in Calden wird Hake als hauptverantwortlicher Trainer agieren und durch Franke als gleichberechtigtes Mitglied des Trainerteams unterstützt. Hake sei eng verbunden mit der Dörnberger Vereinsgeschichte, da Vater Andreas den FSV mehr als ein Jahrzehnt trainiert und einst über die Relegationsrunde in die damalige Landesliga geführt hatte. Hake und Franke arbeiten nicht nur seit vielen Jahren zusammen – sie verbindet auch privat eine enge Freundschaft.

Nachdem Hake mit FSV-Urgestein Lars Scheuermann in der Jugend der JSG Warmetal erste Trainererfahrungen gesammelt hatte, wechselte er anschließend zum OSC Vellmar. Dort übernahm er die Verantwortung für die C- und B-Jugend in der Verbandsliga und traf dort unter anderem auf die heutigen FSV-Spieler Toni Dombai, Florian Bergmann und Henrik Dietz.

Ab Sommer neuer Trainer beim FSV: Tobias Hake.
Ab Sommer neuer Trainer beim FSV: Tobias Hake. © Privat

Franke war beim OSC jeweils eine Altersklasse höher aktiv und man ergänzte sich immer wieder im sportlichen Bereich. Nachdem sich die Wege später für kurze Zeit trennten, arbeiteten beide dann erstmals als Trainerteam für die Caldenerinnen.

Während Franke – sofern es die Zeit zulässt – hin und wieder noch beim TSV Hümme aktiv ist, hat Hake nach einigen Verletzungen bereits in der C-Jugend und als Hessenligaspieler die Schuhe an den Nagel gehängt. In Vellmar spielte er übrigens gemeinsam mit den heutigen Profis Marc Stendera und Marvin Friedrich.

Der Kontakt zwischen dem FSV und dem 27 Jahre alten B-Lizenz-Inhaber riss nie gänzlich ab und so setzten sich die Verantwortlichen des FSV nach Bekanntwerden von Weises Abschied zum Saisonende mit Hake in Verbindung. Auch Franke wurde in diese Gespräche mit eingebunden. Für beide ist das bevorstehende Engagement beim FSV Dörnberg die erste Station im Herrenbereich.

Beide nehmen Abstand von den üblichen Floskeln wie „Weiterentwicklung der Mannschaft.“. Vielmehr will das Duo die Rückkehr zum „Mythos Bergstadion“ vorantreiben und künftig „Fußball, der die Zuschauer begeistert“ anbieten.

Während es für Hake, schon seitdem er früher mit seinem Vater das Bergstadion besuchte, ein Ziel gewesen sei, den FSV eines Tages zu trainieren, führt Franke das familiäre Umfeld und die gute Vereinsführung als Gründe für das anstehende Engagement auf. Zudem fügt Franke freundschaftlich hinzu: „Ich wollte unbedingt mit Tobi weiterarbeiten.“ (Raphael Wieloch)

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