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Ein Umbruch auf allen Ebenen

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Von: Raphael Wieloch

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Der Neue an der Seitenlinie: Tobias Oliev.
SSV Sand © Raphael Wieloch

Sand – Tobias Oliev ist ein Name, den die Region zwangsläufig mit dem SSV Sand in Verbindung bringt. Der inzwischen 36-Jährige spielte zehn Jahre für die erste Fußballmannschaft des SSV, bis er seine Laufbahn in der vergangenen Saison im Reserveteam ausklingen ließ – in Doppelfunktion als Spielertrainer. Und weil sich Oliev offensichtlich bewährt hatte, folgte die Beförderung.

Der ehemalige Mittelstürmer tritt in der kommenden Spielzeit die Nachfolge von Mario Deppe als Trainer der Verbandsligamannschaft an – und ist damit Teil eines großen Umbruchs. Ebenfalls in Doppelfunktion, denn Sportlicher Leiter ist er auch noch.

Neun Spieler haben den Verein in der kurzen Sommerpause verlassen. „Da sind fünf Leistungsträger dabei“, sagt Frank Salzmann, der dem neuen Vorstandsteam angehört, das sich ebenfalls in einer Reform befindet. Ein Umbruch auf allen Ebenen.

Frank Salzmann
Frank Salzmann © Raphael Wieloch

Alleine die Abgänge von Pascal Itter und Antonio Bravo-Sanchez, die das Sander Offensivspiel im Wesentlichen prägten, dürften schmerzen. Allerdings wirken dem personellen Aderlass zehn Neuzugänge entgegen. „Die Mannschaft ist jetzt stark verjüngt. Mal schauen, wie schnell sie sich findet“, so Salzmann.

Die Neuzugänge des SSV Sand: Phillip Ritter (von hinten links), Jason Riede, Diamon-Noah Kidane, Sefa Cetinkaya sowie Nico Döring (von vorne links) Jan-Phillip Schminke und Jonas Dzierzenga. Drei Spieler fehlten bei der Vorstellung.
Die Neuzugänge des SSV Sand: Phillip Ritter (von hinten links), Jason Riede, Diamon-Noah Kidane, Sefa Cetinkaya sowie Nico Döring (von vorne links) Jan-Phillip Schminke und Jonas Dzierzenga. Drei Spieler fehlten bei der Vorstellung. © Raphael Wieloch

Nach den zuletzt so stressigen Wochen, in denen viele Gespräche mit potenziellen Neuzugängen geführt worden waren, befinden sich die Sander seit Ende Juni in der Vorbereitung auf die bereits Anfang August startende Saison. Und obwohl einige Hoffnungsträger abgewandert sind, überwiegt die Zuversicht: „Von der Qualität her sind wir nicht schlechter als in der letzten Saison“, so Olievs Einschätzung hinsichtlich des fast runderneuerten Kaders. Neben dem Qualitätsaspekt sei der SSV auch in der Breite gut aufgestellt, weswegen ein einstelliger Tabellenplatz als realistisches Saisonziel formuliert wurde.

Mit der bisherigen Trainingsbeteiligung ist Oliev, der viel Wert auf Disziplin und Ordnung legt, bislang zufrieden. Grundsätzlich freue man sich beim SSV Sand auf die kommende Spielzeit. „Ich brenne und die Jungs sind heiß“, sagt der neue Coach. In welche Richtung sich der eingeleitete Umbruch entwickeln wird, werden die nächsten Wochen und Monate zeigen. Die Zuversicht auf der Sander Höhe ist jedenfalls spürbar. (Raphael Wieloch)

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