Sand schlägt Barockstadt II mit 6:1

Ein wenig wie Weißrussland

Torschützen unter sich: Cino Schwab (rechts) schoss das 2:0 für Sand, Christoph Sternstein den Ehrentreffer für Barockstadt II. Unser Bild entstand beim Hinspiel. Damals gewann Sand 3:1, diesmal gab´s ein 6:1. Foto: Hofmeister

Sand – Mit einem ungefährdeten und auch in der Höhe verdienten 6:1 (0:0)-Sieg kehrten die Sander Fußballer von ihrem Verbandsliga-Spiel bei Barockstadt Fulda-Lehnerz zurück. „Erstes Ziel erreicht“, sagte Trainer Mario Deppe, der vor dem Spiel das Ziel ausgegeben hatte, aus den noch verbleibenden vier Spielen zwölf Punkte zu holen.

Die erste Halbzeit sah einen dominanten Sander Gast und defensiv stehende Gastgeber. Drei Top-Chancen wurden auf der Sander Seite notiert, zwei auf der gegnerischen. Tor jedoch wollte keines fallen. „Es war ein wenig wie das Spiel am Tag zuvor von Deutschland gegen Weißrussland“, meinte Deppe. Allerdings fiel da bereits kurz vor der Pause das Führungstor für die überlegenen Deutschen. Die Sander mussten da ein wenig länger warten.

„Das erste Tor müssen wir uns hart erarbeiten. Dann wird es laufen“, prognostizierte Deppe in der Kabine. Und so kam es auch. „Nach schöner Vorarbeit von Nicolai Lorenzoni“, so Abteilungsleiter Helmut Bernhardt, traf Jan-Philip Schmidt (53.) zur Gästeführung. Fünf Minuten später ließ Lorenzoni zwei Mann aussteigen, passte auf Cino Schwab, der aus 16 Metern Entfernung den Ball in die gegnerischen Maschen drosch. Spätestens drei Minuten später war das Spiel nach dem Treffer von Tom-Michell Samson entschieden. 3:0 – eine überlegene Sander Mannschaft, da konnte nichts mehr anbrennen. Auch wenn Barockstadt versuchte, durch mehrere Wechsel mehr Druck aufzubauen, so kam Sand nicht mehr in Bedrängnis. Im Gegenteil; in den letzten fünf Minuten trafen sie noch dreimal: Zweimal Antonio Bravo-Sanchez und schließlich Felix Mertsch sorgten für ein klares Ergebnis. Das zwischenzeitliche 1:4 (86.) konnten die Sander da verschmerzen. Bernhardt: „Nach dem 0:4 hat Barockstadt ein bisschen Druck gemacht und wir hatten hinten ein bisschen nachgelassen.“

Am Ende freilich war es eben, wie der Trainer sagte, „ein wenig wie Weißrussland.“ Als der gegnerische Abwehrriegel das erste Mal geknackt war, fielen die Tore. Und sogar etwas mehr als tags zuvor beim Spiel der deutschen Nationalmannschaft.

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