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Eine andere Kragenweite

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Von: Raphael Wieloch

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Ein prägendes Bild: Calden/Meimbressens Jason Busch (rechts) versucht, gegen Njegos Despotovic von der SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach an den Ball zu kommen.
Ein prägendes Bild: Calden/Meimbressens Jason Busch (rechts) versucht, gegen Njegos Despotovic von der SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach an den Ball zu kommen. © Raphael Wieloch

Calden – Ein Nümmerchen zu groß: Die SG Calden/Meimbressen verlor ihr Heimspiel gegen den derzeitigen Tabellenführer der Fußball-Gruppenliga SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach mit 0:4 (0:2). Während die Spielgemeinschaft die zweite Niederlage in Folge kassierte, machten die Gäste einen weiteren Schritt Richtung Meisterschaft. Hierzu Fragen und Antworten:

Wie schlug sich Calden/Meimbressen?

20 Minuten recht wacker. Dann sorgte ein Geniestreich von Jonathan Schäfer für den Rückstand. Unter Bedrängnis hob der Flügelflitzer das Kunstleder von der rechten Seite ins lange Eck. Absolut sehenswert – auch wenn nicht geklärt ist, ob das so geplant war.

Wie sah die Reaktion der Gastgeber aus?

Nun ja, eher überschaubar – zumindest was das Offensivspiel angeht. Die Spielgemeinschaft lief sich regelrecht die Hacken wund, während der Spitzenreiter seine enorme Ballsicherheit demonstrierte und Spielgerät sowie Gegner laufen ließ. Abgezockt nennt man das.

Wie ging die erste Halbzeit weiter?

Offensiv praktisch komplett abgemeldet, mussten die Platzherren dafür Schwerstarbeit in der Abwehr verrichten. Das sah über weite Strecken auch recht anständig aus, trotzdem fanden die geduldigen Gäste eine Lücke. Zuerst wurde ein Schuss von Özkan Beyazit aus aussichtsreicher Position abgeblockt, den Abpraller schweißte Karl Theune dann aber ins Netz (38.).

Wie verlief der Start in den zweiten Durchgang?

Aus Sicht von Calden/Meimbressen ernüchternd. Sehr ernüchternd. Florian Baldauf lauerte nach einer scharf getretenen Flanke am zweiten Pfosten und schob ein (47.) –kalte Dusche Teil eins. Nur vier Minuten später traf Baldauf wieder, diesmal aus der zweiten Reihe. Calden/Meimbressens Torwart Daniel Pfaffenbach machte nicht die beste Figur – kalte Dusche Teil zwei.

War der Doppelschlag die Entscheidung?

Ja, das war er. Innerhalb von vier Minuten sorgten die Gäste für klare Verhältnisse, spielten es am Ende souverän herunter und untermauerten mit diesem Erfolg ihre Aufstiegsambitionen. Für die Gastgeber, die sich in 90 Minuten keine nennenswerte Torchance herausgespielt hatten, war der Gegner eine Kragenweite zu groß.

Was sagte Trainer Sascha Knoll?

„Uns war ja klar, dass der Gegner keine Laufkundschaft ist. Wir hatten in den letzten Wochen aber viele Spiele und das auch unter der Woche – uns fehlt etwas die Frische. Deswegen waren wir heute auch nicht so bissig.“

Von Raphael Wieloch

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