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Eine leistungsrechte Punkteteilung

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Von: Reinhard Michl

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Störversuch: Zierenbergs Shaban Mustafa (rechts) wird von Maximilian Baal attackiert.
Störversuch: Zierenbergs Shaban Mustafa (rechts) wird von Maximilian Baal attackiert. © Reinhard Michl

Zierenberg – Zierenbergs Trainer Daniel Schmidt sollte Recht behalten. Zu Beginn der Schlussviertelstunde stand im Meisterschaftsspiel der Fußball-Gruppenliga zwischen dem TSV Zierenberg und dem TSV Heiligenrode noch kein Sieger fest, hieß es 1:1 (0:1), wobei Schmidt da lapidar bilanzierte, dass diese Partie auch keinen Sieger verdient gehabt hätte.

So war der Platzherrencoach letztlich mit dem Remis nicht unzufrieden.

Wobei er aber fast Lügen gestraft worden wäre. Denn es lief die 90. Spielminute, als Zierenbergs Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone bringen konnte, Gästespieler Mustafa Özata nur noch den leeren Kasten vor sich hatte, aber das Kunststück fertig brachte, das runde Spielgerät neben das Ziel zu setzen. Kurz vorher hätte Zierenbergs Kapitän Ante Grgic den Dreier festklopfen können, doch sein Kopfball strich um Papierbreite über die Querlatte.

Es war nichts berauschendes, was beide Mannschaften unterm Strich boten. Das Geschehen spielte sich überwiegend im Mittelfeld ab, beide Defensivreihen ließen nicht viel zu, so dass hüben wie drüben hochkarätige Einschussmöglichkeiten Mangelware blieben. Bis auf zwei Ausnahmen. Erst verzweifelte Ante Grgic am Gästekeeper Markus Frank, der mit seinem Abwurf einen Konter aus dem Kickerlehrbuch einleitete, den Niklas Federbusch (40.) zählbar zur Heiligenröder Führung abschloss.

Nach gespielten 90 Sekunden nach dem Seitenwechsel hätten die Gäste von Coach Marco Burghardt vielleicht vorentscheidend schon den Sack zumachen können. Erneut Niklas Federbusch hatte bereits Zierenbergs Torwart Nils Zimmermann aussteigen lassen, stimmte bereits den Torjubel an. Den aber Nico Töppel verstummen ließ, kratzte er den Ball doch noch von der Linie.

Dann doch der Platzherren-Ausgleichstreffer durch Florian Schäfer (59.). Mehr wollte ihnen jedoch nicht gelingen. Auch weil man es oft mit der Kopf-durch-die-Wand-Taktik versuchte, dabei in der Gästeabwehr einfach nicht die zum Erfolg notwendige Lücke fand. Was uneingeschränkt auch für Heiliegnrode zutraf, sieht man von der in der Schlussminute von Mustafa Özata versemmelten Topchance einmal ab. (Reinhard Michl)

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