Regionalpokal: Landau/Wolfhagen unterliegt Großenenglis mit 0:8

TuS eine Nummer zu groß für SG

Die Landauerin Hanna Rode (links) attackiert Julia Faupel. Foto:  Michl

Landau. Die erhoffte Überraschung in der ersten Runde des Frauenfußball-Regionalpokals blieb für die aus der Verbands- in die Gruppenliga abgestiegene SG Landau/Wolfhagen ein frommer Wunsch. Die Vereinigten bekamen auf heimischen Terrain vom Hessenligaaufsteiger TuS Viktoria Großenenglis mit 0:8 (0:3) das Fell über die Ohren gezogen.

Danach sah es jedoch bis zehn Minuten vor der Pause nicht aus. Zwar nahmen die Gäste von Coach Manuel Mrosek vom Anpfiff weg das Heft in die Hand, bissen sich jedoch ein ums andere Mal in der gut gestaffelten SG-Abwehr fest. Die setzte die taktischen Defenivvorgaben ihres Neutrainers Jens Rüppel fast in Perfektion um. So konnten die ersten beiden nennenswerten Torchancen erst in der 28. und 36. Minute notiert werden.

Doch dann ging es Schlag auf Schlag. Zwei leichtfertige Abwehrschnitzer bestrafte Sophie Trost (36., 44.) und Nadine Raue (45.) hämmerte den Ball unhaltbar in den oberen Torwinkel. Dazwischen die einzige SG-Topmöglichkeit: Michelle Lattemann (39.) passierte mit einem Heber Torwartin Lisa Maria Kaiser, doch der Ball klatschte neben dem Pfosten ans Außennetz.

Auch nach dem Seitenwechsel setzte Großenenglis die SG-Hintermannschaft unter Dauerdruck, wobei die Rüppel-Vereinigten so gut wie keinen Entlastungsangriff mehr starten konnten.

Auch hatten die Gäste nun ihr Schussvisier besser justiert. Nachdem Nadine Raue (51.) den Ball nur auf die Querlatte setzen konnte, machten es Sophie Trost (52., 70.), Nadine Raue (59.), Justine Rosek (65.) und Carina Jäger (67.) besser und ließen SG-Torfrau Marlina Wachs keine Abwehrchance. Wobei die Keeperin mit mehreren Glanzparaden eine mögliche zweistellige Niederlage verhinderte.

Trotz der Niederlag war SG-Trainer Jens Rüppel nicht unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, in der noch wichtige Spielerinnen fehlten. „Über eine halbe Stunde lang hat sich unsere Abwehr, in der letzten Saison ja die Achillesferse, an die von vorgegebene Marschrichtung gehalten und sich prächtig präsentiert. Darauf lässt sich aufbauen.“ (zih)

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