Halbzeit in der Gruppenliga: Zwischen Dörnberg und Wettesingen/Breuna/O.

Nur einer macht sich Sorgen

Geht keinem Zweikampf aus dem Weg: Grebensteins Mannschaftskapitän Hannes Drube (rechts). Foto:  Michl

Hofgeismar/Wolfhagen. Auch in der Gruppenliga sind die Vereine bereits in der Winterpause. In den nächsten Monaten heißt es Kraft und Moral zu tanken, um in der zweiten Halbserie das Erreichte zu übertreffen, zu sichern oder sich noch an das rettende Ufer zu spielen.

Im Tabellenkeller

Letzteres gilt in besonderer Weise für die SG Wettesingen/Breuna/Oberlistingen. Die Vereinigten waren der Überraschungsaufsteiger der vergangenen Saison und Team und Beobachtern war von Anfang an klar, dass es schwer werden würde, die Klasse zu halten. Mit nur acht Zählern hängt die SG derzeit tief im Tabellenkeller und hofft auf die Wende im nächsten Frühjahr. Wenn die kämpferische Einstellung der Willecke-Schützlinge so bleibt und noch das notwendige Quentchen Glück hinzukommt, ist das Ziel Klassenerhalt (noch) erreichbar.

Keine Abstiegssorgen

Mit Abstiegssorgen müssen sich dagegen der FSV Wolfhagen und der TuSpo Grebenstein derzeit nicht plagen. Die Tabellennachbarn gehen auf Platz 16 bzw. 15 in die Winterpause.

Im zweiten, dem schwierigen Jahr, in der Gruppenliga, liegen die Wolfhäger bisher voll im Plan. Realistischerweise konnte niemand viel mehr von der Mannschaft erwarten. Zumal Trainer Eric Schibol lange auf seinen spielenden Co-Trainer und Leistungsträger David Michels verzichten musste.

Vom Namen her wäre der TuSpo Grebenstein eher in oberen Regionen zu vermuten, schließlich mischten die Sauertaler auch schon mal in der Verbandsliga kräftig mit. Doch Trainer Ditron Mazrekaj vermisste zuletzt einige Male die kämpferische Einstellung seiner Truppe. So bemängelte er, dass das Team sich beim Rückrundenstart vor heimischem Publikum nicht energisch gegen die Niederlage stemmte. Mehr vom Schlage einer Leitfigur wie Hannes Drube sie ist, täten der Elf in manchen Situationen gut.

Homogene Truppe

Trotz der Niederlage im Derby Anfang November gegen TuSpo steht SG Calden/Meimbressen um vier Punkte besser da, als die Nachbarn aus dem Sauertal. Die Vereinigten überwintern auf dem sechsten Platz und hatten zeitweise sogar schon mal Höhenluft geschnuppert. Die Schützlinge von Jens Alter bilden eine homogene Truppe , die in allen Mannschaftsteilen gut besetzt ist. Auf dieser Basis lässt sich weiter aufbauen.

Wieder gefangen

Das beste Gruppenliga-Team aus dem Fußballkreis stellt zur Halbzeit der FSV Dörnberg. Der Ex-Verbandsligist hat sich nach dem Abstieg gefangen und hat das vor der Saison von einigen befürchtete Durchrutschen nach unten verhindert. Als Nachfolger von Andreas Hake ist es Trainer Jörg Reith gelungen, das Team zu stabiliseren und vor allem den eigenen Nachwuchs zu integrieren. Damit sind die Abgänge kompensiert worden. Gut getan hat der Mannschaft natürlich die Rückkehr von Pascal Kemper aus Vellmar, der die vereinsinterne Torjägerliste anführt.

Einsame Spitze

An der Spitze der Gruppenliga zieht bislang der FC Bosporus Kassel einsam seine Kreise. Wobei allerdings die derzeitige Tabellensituation darüber hinwegtäuscht, dass Verfolger CSC 03, zwei Spiele weniger hat. Die beiden Kasseler Teams werden den direkten Aufstieg unter sich ausmachen. Die Dörnberger sind Realisten genug, um zu sehen, dass es zurzeit noch vermessen wäre, dabei ein Wörtchen mitreden zu wollen. (geh)

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