Handball-Bezirksoberliga: HSG benötigt im Derby gegen Wesertal einen Sieg für den Klassenerhalt

Endspiel für Reinhardswald

Obenauf: Wenn Reinhardswald, hier Niklas Schwenke auf Wesertal (am Ball Simon Herwig) trifft , ist meist Spannung im Spiel. Am Samstag müssen die Trendelburger punkten, um im letzten Saisonspiel den Klassenerhalt ganz sicher zu machen. Foto: zhj

Hofgeismar. Im Mittelpunkt des letzten Spieltags in der Handball-Bezirksoberliga steht das Derby zwischen der HSG Reinhardswald und der HSG Wesertal, in dem es für die Reinhardswälder noch um den Klassenerhalt geht. Schützenhilfe für die Trendelburger kann die SHG-Zweite geben, die Heiligenrode empfängt. Calden/Ahnatal tritt in Wehlheiden an. (siehe gesonderte Artikel)

Reinhardswald - Wesertal, Samstag (19 Uhr), Trendelburg. Viel Brisanz bietet das letzte Saisonspiel zwischen der HSG Reinhardswald und der HSG Wesertal. Neben dem Derbycharakter geht es für die Reinhardswälder um den Klassenerhalt. Der momentane elfte und viertletzte Platz würde zum Klassenerhalt reichen, doch bei nur einem Punkt Vorsprung auf Eintracht Baunatal II und Heiligenrode ist dieser Platz sehr gefährdet.

Die Mitkonkurrenten haben jeweils lösbare Aufgaben zu absolvieren. So spielt die Eintracht beim bereits abgestiegenen Schlusslicht Fuldatal/Wolfsanger II und der TSV bei der bereits geretteten zweiten Mannschaft des Nachbarn Hofgeismar/Grebenstein. Mit einem Sieg über den Nachbarn würden die Reinhardswälder alle Zweifel beseitigen.

Dass Reinhardswald noch die Liga halten kann, liegt an einer deutlichen Steigerung in der Rückrunde. Mit dem Heimvorteil im Rücken und viel Kampfgeist sollen die noch fehlenden Punkte eingefahren und die hohe 28:38-Niederlage aus dem Hinspiel wettgemacht werden. Für Wesertal geht es eher um das Prestige.

Bei einem Punkt Rückstand auf Calden/Ahnatal winkt bei einem Sieg noch der fünfte Platz. Dass die Moral der Wesertaler nach einer etwas durchwachsenen Rückrunde intakt ist, zeigte das letzte Heimspiel gegen den Vierten Twistetal, als nach einem lange Zeit scheinbar verlorenen Spiel kurz vor Schluss noch der 28:28-Ausgleich gelang, der anschließend euphorisch gefeiert wurde.

Für den in dieser Saison von der Weser an die Diemel gewechselten Nico Köster ist dieses Spiel gegen seine ehemaligen Kameraden etwas Besonderes. (zmw)

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