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Entscheidung fällt sechs Sekunden vor Schluss

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Von: Michael Wepler

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Bitter: Tessa Herbold brachte Wesertal in der Schlussphase mit 20:19 in Führung. Weil Reichensachsen aber noch zwei Tore nachlegte, verlor die HSG.
Bitter: Tessa Herbold brachte Wesertal in der Schlussphase mit 20:19 in Führung. Weil Reichensachsen aber noch zwei Tore nachlegte, verlor die HSG. © Artur Schöneburg

Oedelsheim – Mit einer Niederlage startete die HSG Wesertal in die Rückrunde der Frauenhandball-Landesliga. Im Verfolgerduell gegen den Vierten SV Reichensachsen unterlagen die Wesertalerinnen mit 20:21 (7:9) und fielen hinter den Gästen vom dritten auf den vierten Rang zurück. Das entscheidende Gegentor fiel sechs Sekunden vor Schluss durch Kreisläuferin Carolin Heckmann.

„Wir haben vorne zu viele Chancen vergeben und insgesamt zu statisch gespielt. Hinten haben wir es ganz gut gemacht, aber uns bei den Anspielen an den Kreis nicht gut genug bewegt“, bemängelte Wesertals Trainer Jürgen Herbold die zu geringe Torausbeute seiner Mannschaft, der das Fehlen der beiden Rückraumspielerinnen Clara Przyludzki und Joana Leibecke anzumerken war.

Schon im Vorfeld der Partie hatte Herbold nach nur zwei Trainingseinheiten Anlaufprobleme befürchtet. Und die Anlaufprobleme zeigten sich im Angriffsspiel von Beginn an.

So gelang Joleyn Martin erst nach drei Minuten der erste Treffer. Bis zur 15. Minute legten die Gäste immer einen Treffer vor und die HSG glich aus. Nach sechs Minuten ohne eigenen Treffer lagen die Gastgeberinnen mit drei Toren zurück.

Bis zur Pause konnten sie zumindest auf zwei Tore verkürzen, weil sich Torhüterin Diana Henze gut aufgelegt zeigte und mit ihren Paraden einen höheren Rückstand verhinderte, wobei die Wesertalerinnen vorne auch viele Chancen liegen ließen.

Auch die zweite Halbzeit begann zäh, aber die Abwehr stand gut, sodass Martin in der 34. Minute der 8:9-Anschlusstreffer gelang. Im weiteren Verlauf lief die HSG fast immer einem Rückstand hinterher.

Dennoch schien es auf ein positives Ende für die Gastgeberinnen hinauszulaufen, als Nückel, Eva Kaczor, Kim Köster und Angela Keßeler sieben Minuten vor Schluss eine 19:17-Führung herauswarfen. Tessa Herbold brachte die HSG noch einmal mit 20:19 in Front, aber anschließend gab die HSG das Spiel aus der Hand. (Michael Wepler)

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