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Gelb-Schwarz in Raubrittermanier

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Von: Reinhard Michl

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Endstation: Der Weidelsburger Philipp Flörke wird von Ersens Florian Lukes und Jonas Fröhlich gestoppt.
Endstation: Der Weidelsburger Philipp Flörke wird von Ersens Florian Lukes und Jonas Fröhlich gestoppt. © Reinhard Michl

Ippinghausen – Nichts für schwache Nerven war das Kreispokalspiel am gestrigen Abend unter der Weidelsburg zwischen den beiden Kreisoberligisten FSG Weidelsburg und dem TSV Ersen, das die gelbschwarzen Gäste am Ende mit 3:2 (2:2) für sich entschieden. Damit trifft Ersen in der nächsten Runde auf der heimischen Höhe auf den Gruppenligisten TSV Zierenberg.

Nach noch nicht einmal einer halben Stunde schien eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Denn da hatten die Weidelsburger, die stark ersatzgeschwächt auflaufen mussten, durch die Treffer von Nico Häusling (10., 26.) schon mit 2:0 die Nase vorne. Dazwischen die erste TSV-Chance durch Ioannis Mitrou (18.), der aber an FSG-Keeper Maurice Paar verzweifelte.

Die Gäste steckten jedoch nicht auf, ließen aber innerhalb von 180 Sekunden (34., 37.) zwei sogenannte totsichere Dinger sträflich liegen. Wenig später machten sie es dann besser. Ioannis Mitrou (40.) erzielte den Anschlusstreffer. Bereits eine Minute danach klingelte es erneut im Platzherrenkasten. Diesmal legte Mitrou glänzend auf für Simon Fritz, der den Ball sofort an Robert Patas (41.) weiterleitete: 2:2.

Auch nach der Pause lieferten sich beide Mannschaften einen intensiven Schlagabtausch auf Biegen und Brechen. Die erste Topchance musste bei Ersen notiert werden, dann zeichnete sich TSV-Schlussmann Niklas Lukes mit zwei Glanzparaden aus. Wobei auf der Gegenseite auch sein Gegenüber Maurice Paar gegen Mitrou stark reagierte.

Nachdem ein Weidelsburger Tor durch Mike Amelung (71.) keine Anerkennung fand, brachten Amelung (72.) und Philipp Flörke (78.) das Kunststück fertig, jeweils den leeren Kasten zu verfehlen. Das bestrafte Jonas Fröhlich (81.) mit dem TSV-Siegtreffer. Eine Verlängerung vergab Flörke (90.). Er passierte zwar Torwart Lukes, verfehlte aber knapp das Ziel. Dann war Schluss. (Reinhard Michl)

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