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Ersen unterliegt Zierenberg

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Von: Joachim Hofmeister

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Halt, hier geblieben: Ersens David Milanovic klammert bei einem Eckball den Zierenberger Nahom Tekle Asefaw.
Halt, hier geblieben: Ersens David Milanovic klammert bei einem Eckball den Zierenberger Nahom Tekle Asefaw. © Joachim Hofmeister

Ersen – Die Fußballer des TSV Zierenberg stehen im Halbfinale des Bitburger-Kreispokals. Am gestrigen Abend setzte sich der Gruppenligist deutlich mit 5:1 (2:0) beim unterklassigen TSV Ersen durch und wurde damit seiner Favoritenrolle gerecht. Gegner in der nächsten Runde ist der Kreisoberligist FC Oberelsungen. „Wir freuen uns sehr auf das Nachbarschaftsduell“, sagte Tobias Hauk, der den an Corona erkrankten Trainer Daniel Schmidt vertrat.

Leicht werde die Aufgabe gegen den Nachbarn nicht. „Wir müssen uns auf einen heißen Tanz einstellen“, vermutet er. Der Spieltermin steht noch nicht fest.

Die Tore für die Gäste in der ersten Halbzeit erzielten Nils Willer (6.) und Florian Schäfer (40.). Nach der Pause schnürte Ante Grgic einen Doppelpack (77., 89.). Der eingewechselte Marcel Kunz sorgte in der Nachspielzeit für den Schlusspunkt zum 5:1. Den Treffer für den Außenseiter schoss Abdiqadir Mohamud Mahamed (53.).

Kai Lipphardt war mit der Leistung seiner Mannschaft, nicht aber mit dem Ergebnis zufrieden: „Der Sieg ist zu hoch ausgefallen. Unser Plan ist aufgegangen, meine Mannschaft hat mit Leidenschaft verteidigt, die Spieler sind viel gelaufen und haben großartig gekämpft“, so der Ersener Trainer. „Wir haben uns gut verkauft.“

Die Zierenberger hatten deutlich mehr Spielanteile. Das Geschehen spielte sich überwiegend in der Hälfte der Ersener ab. Die Gäste nutzen ihre erste Chance. Willer war aus der Nahdistanz erfolgreich. Die Ersener standen hinten dicht gestaffelt, sie ließen nur wenig zu. Der zweite Treffer fiel kurz vor der Pause durch Schäfer.

Der Außenseiter kam nach einer klaren Ansprache ihres Trainers hochmotiviert aus der Kabine. Mohamud Mahamed sorgte nach Zuspiel von Robert Patas für den Anschlusstreffer. Weitere Chancen konnte sich der Kreisoberligist nicht erspielen. In Folge hatte der TSV wieder mehr Defensivaufgaben zu lösen. Ersen machte es den Zierenbergern nicht leicht. Die anderen Treffer fielen spät. Grgic, unter anderem mit einem verwandelten Handelfmeter, und der für Tekle Asefaw eingewechselte Kunz schraubten das Ergebnis in die Höhe.

„Alles in allem war es kein schönes Spiel. Der holprige Boden hat sein Übriges getan. Wichtig ist nur, dass wir die nächste Runde erreicht haben“, so Hauk. (Joachim Hofmeister)

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