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Erst vorne, dann hinten, dann Remis

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Von: Michael Wepler

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Zweikampf: Caldens Johanna Schäfer kommt vor Wetzlars Ann-Kathrin Kundermann an den Ball.
Zweikampf: Caldens Johanna Schäfer kommt vor Wetzlars Ann-Kathrin Kundermann an den Ball. © Joachim Hofmeister

Calden – Sie haben alles gegeben, doch am Ende hat es nicht zum Sieg gereicht. Dennoch ist das 2:2 (1:0)-Remis im Hessenderby gegen den Tabellennachbarn FSV Hessen Wetzlar ein respektables Ergebnis für die Fußballerinnen des TSV Jahn Calden, denen mit Arlene Rühmer, Johanna Hildebrandt, Sharon Braun, Eileen Albers und Sophie Waldherr gleich fünf Stammspielerinnen und Leistungsträgerinnen fehlten.

Daher lobte der sportliche Leiter Daniel Pfaffenbach die Moral seiner Elf: „Wir haben leider den Beginn der zweiten Halbzeit verschlafen, obwohl wir wussten, dass Wetzlar immer schwungvoll startet. Die Mannschaft hat ansonsten leidenschaftlich gekämpft und die Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft haben sich sehr gut verkauft.“

In der ersten Halbzeit ließ Calden hinten nur wenige Chancen der Gäste zu und nutzte seine erste Chance zur frühen Führung. Nach einem schönen Spielzug und einer Hereingabe von Außen erzielte Lena Wiegand das frühe 1:0 (10.). Wetzlar wurde erstmals nach einer Ecke gefährlich. Eine etwas umstrittene Szene gab es in der 27. Minute, als Chiara Wagner knapp innerhalb oder außerhalb des Strafraums zu Fall kam, aber der Pfiff der Schiedsrichterin ausblieb. Wenig später hatte die auf der rechten Strafraumseite angespielte Seynabou Sow eine gute Möglichkeit, als sie das lange Eck verfehlte (31.). Kurz vor der Pause hatten die Gastgeberinnen hingegen Glück, als die Gäste nach einer Ecke die Latte trafen (45.).

Hellwach starteten die Mittelhessinnen in die zweite Hälfte. Nach einer Ecke und einer zu kurzen Kopfballabwehr traf Selina Heinzeroth am langen Pfosten zum 1:1 (49.). Die Gäste legten nach und beim nächsten Angriff erzielte Ann-Katrin Kundermann aus dem Gewühl heraus das 1:2 (50.).

Von diesem Schock erholten sich die Caldenerinnen aber schnell. Nach einer Ecke kam Franziska Koch zum Schuss, doch eine Gästeverteidigerin konnte den Ball noch vor der Linie klären. Nach einem Freistoß von Esma Özdemir wurde zunächst ein Schuss von Wiegand im Strafraum geblockt, doch Leandra Wickert verwertete den Nachschuss zum 2:2 (74.). (Michael Wepler)

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