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Erste Blicke richten sich nach oben

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Von: Raphael Wieloch, Joachim Hofmeister

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Der Blick geht nach oben: Auch Kreisoberligist SV Espenau mit Kapitän Nico Weller orientiert sich als Vizemeister der Vorsaison nach oben.
Der Blick geht nach oben: Auch Kreisoberligist SV Espenau mit Kapitän Nico Weller orientiert sich als Vizemeister der Vorsaison nach oben. © Raphael Wieloch

Hofgeismar/Wolfhagen – Im Netz und den sozialen Medien wird dem FC Bayern München bereits zur 33. Meisterschaft gratuliert – nach drei Spieltagen wohlgemerkt. Ganz soweit sind wir im heimischen Fußball noch nicht. Wobei der FSV Wolfhagen aktuell so was wie der FC Bayern der Gruppenliga ist. Erste Blicke richten sich nach oben, aber auch nach unten.

Pokal im September

Drei Tore verkündete Andreas Weinreich beim 2:1 seines FSV Dörnberg im Heimspiel der Verbandsliga Nord gegen den SC Willingen. Doppelt so oft griff der Pressesprecher am Sonntag im Bergstadion zum Mikrofon, um auf ein seiner Sicht „ganz besonderes Spiel“ hinzuweisen. Weinreich meinte nicht das Kreispokalspiel gegen den Ligakontrahenten SSV Sand im Oktober, sondern die Partie in der zweiten Runde des Hessenpokalwettbewerbs gegen den FC Ederbergland aus der Verbandsliga Mitte.

Für alle, die am Sonntag nicht im Bergstadion waren oder diejenigen, die die Durchsagen schon wieder vergessen haben, die Partie findet am Mittwoch, 14. September, statt. Anpfiff in Dörnberg ist um 19 Uhr. Bitte im Terminkalender notieren! Weinreich wird sich darüber bestimmt sehr freuen. Für Dörnberg ist das Erreichen der zweiten Runde im Hessenpokal neben dem zweiten Platz in der Verbandsliga-Saison 2013/14 der größte sportliche Erfolg.

Andreas Weinreich
Andreas Weinreich © Joachim Hofmeister

Kaffeenachmittag

Wo wir gerade bei Terminen sind. Der Kreisfußballausschuss gab jetzt die Zusammenkunft der Altfußballer bekannt. Der Kaffee- und Grillnachmittag findet am Samstag, 10. September, in Elgershausen im Clubhaus am Sportplatz statt. Los geht es um 15 Uhr.

Blick nach oben

Der FSV Wolfhagen schießt in der Gruppenliga (Gruppe 1) seit Saisonbeginn alles kurz und klein. 18 Tore erzielte das Team um Coach Valentin Plavcic in den ersten vier Spielen und steht nach vier Siegen souverän an der Tabellenspitze. Würden sie beim FSV gegenwärtig nach oben blicken, würden sie Richtung Verbandsliga schielen.

Apropos Verbandsliga: Dort sorgt momentan der FSV Dörnberg für Furore. Selbstverständlich ist das nur eine Momentaufnahme, aber Platz zwei nach vier Spieltagen – das kann sich sehen lassen. Ob oder wie lange sich der Blick nach oben richtet, bleibt abzuwarten. In der Kreisoberliga bleibt die SG Obermeiser/Westuffeln trotz der ersten Saisonniederlage an der Spitze. Weidelsburg und Espenau stehen punktgleich dahinter.

FSV Dörnberg
FSV Dörnberg © Cora Zinn

Blick nach unten

Im vierten Anlauf klappte es für Verbandsligist SSV Sand endlich mit dem ersten Punktgewinn. Bei der SG Barockstadt II spielte der SSV 0:0. Trotzdem richtet sich der Blick erst einmal nach unten. Sand ist Vorletzter.

Das große Sorgenkind in der Region ist zweifelsfrei die SG Schauenburg II in der Kreisliga A. Der Vizemeister der Vorsaison kommt einfach nicht in die Pötte und verlor auch sein viertes Saisonspiel in Carlsdorf. Null Punkte, 2:10 Tore – auch die SG steht auf dem vorletzten Platz.

Ein Punkt aus drei Spielen – der Tuspo Grebenstein ist mäßig in die neue Gruppenligasaison gestartet. Der Blick richtet sich zunächst nach unten. Dass die Grebensteiner auch am Ende der Saison da unten stehen werden, ist aber eher unwahrscheinlich.

Mitgereiste Fans

Über 450 Kilometer einfache Strecke legten die Anhänger der Fußballerinnen des TSV Alemannia Freiburg-Zähringen zurück, um ihr Team in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen den TSV Jahn Calden zu unterstützen. Etwa die Hälfte der Zuschauer auf dem Kaiserplatz kam aus dem Breisgau. Gebracht hat’s nichts. Calden gewann mit 2:0. (Raphael Wieloch & Joachim Hofmeister)

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