Oberliga-Frauen von Hoof/Sand/Wolfhagen 18:23 bei Leihgestern

Erste Niederlage nach hartem Kampf

Hart ausgebremst. Ilka Ritter (hier ein Archivbild) kassierte mit Hoof/Sand/Wolfhagen die erste Saisonniederlage. In Leihgestern verlor die HSG 18:23.
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Hart ausgebremst. Ilka Ritter (hier ein Archivbild) kassierte mit Hoof/Sand/Wolfhagen die erste Saisonniederlage. In Leihgestern verlor die HSG 18:23.

Jetzt hat es die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen erwischt. Nach drei Siegen in Folge kehrten die Oberliga-Handballerinnen mit einer 18:23 (9:10)-Niederlage im Gepäck vom Spiel gegen die TSG Leihgestern zurück. HSG-Coach Chris Ludwig hatte trotz des doppelten Punktverlusts nur Lob für sein Team übrig: „Ich kann niemanden einen Vorwurf machen, alle haben gekämpft bis zum Umfallen“, so der Routinier.

Leihgestern - „Wir müssen uns eingestehen, dass die Gastgeberinnen stärker waren als wir, zumindest zehn Minuten lang.“

Denn noch im ersten Durchgang gelang es seiner Sieben, das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Hochmotiviert waren die Gäste ins Spiel in der rappelvollen Halle in Linden gestartet und mit 2:0 in Führung gegangen. Die TSG erwischte den zunächst schwächeren Start und benötigte fünf Minuten für den Ausgleich. Danach wechselten in einer stark kampfbetonten Partie die Führungen, kein Team konnte sich entscheidend absetzen.

Exemplarisch dafür war die Szene kurz vor dem Gang in die Kabinen: Nachdem HSG-Akteurin Anne Eichhofer in der 30. Minute zum 9:9 ausglich, gelang der TSG fast mit dem Pausenpfiff noch ein Tor zur knappen Halbzeitführung. „Es war ein brutal harter Kampf“, so Ludwig.

Alle haben bis zum Abpfiff alles gegeben, was möglich war.

Chris Ludwig Trainer Hoof/Sand/Wolfhagen

Körperlich sei sein Team an die Grenzen gegangen. Auch in der zweiten Halbzeit hielten die Gäste bis zum 15:16 (48.) durch Nele Bittdorf mit. Dann folgten die von Ludwig beschriebenen zehn Minuten, als seine Mannschaft sich einige technische Fehler leistete, die Leihgestern gnadenlos zu leichten Toren per Gegenstoß nutzte.

Darüber hinaus scheiterte sein Team ein übers andere Mal an der glänzend aufgelegten TSG-Torhüterin. „Sie war unglaublich stark, sie gehört zu den besten der Liga“, bescheinigte Ludwig der Keeperin eine überdurchschnittliche Leistung.

Lob gab es aber auch für seine Schützlinge, die ab der 50. Minute mit fünf Toren zurücklagen. „Niemand hat den Kopf hängen lassen oder signalisiert, aufzugeben. Alle haben bis zum Abpfiff alles gegeben, was möglich war. Von daher geht das Ergebnis in Ordnung.“

Ludwig hat übrigens nicht vor, lange darüber nachzudenken. „Die Begegnung ist jetzt abgehakt, wir haben keine Zeit, uns weiter damit zu beschäftigen. Der nächste Gegner ruft.“

Hoof/Sand/Wolfhagen: Sawyer, Garder (Tor) - Happe 4/3, Willer 4, von Dalwig 3, Bittdorf 2/1, Frankfurth 2/2, Eichhofer, Bänfer, Immelnkämper je 1, Ritter, Lubach, Neurath, Chmurski.  (Martina Sommerlade)

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