Frauenhandball: Landesligist Hoof/Sand/Wolfhagen muss heute zur heimstarken HSG Wesertal

HSG erwartet einen heißen Tanz

Einsatz fraglich: Ob Aileen Sule von der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen gegen Wesertal dabei ist, ist noch offen. Auf ihre Torgefährlichkeit würde der Herbstmeister allerdings gerne setzen. Foto: nh

Wolfhagen. Nachdem die Begegnung der Handballerinnen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen gegen die HSG Lohfelden/Vollmarshausen von den Gästen wegen Schneefalls abgesagt wurde und den Vereinigten die Punkte geschenkt wurden, wollen sie sich nun wieder sportlich beweisen. Obwohl sie die Herbstmeisterschaft aufgrund des Spielausfalls schon sicher haben, wollen sie am Samstag in Wesertal um 17 Uhr noch einmal Vollgas geben - anschließend beginnt die wohlverdiente Winterpause.

Der Spitzenreiter stellt sich auf keine Kaffeefahrt ein. Wesertal steht mit 11:7 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz und zeigte zuletzt gegen den TuSpo Waldau eine solide Leistung: Mit 35:23 schlugen sie d,en Abstiegskandidaten. „Das wird ein heißer Tanz“, warnt Vereinigten-Coach Chris Ludwig. Sehr torgefährlich sei Joana Leibecke, allerdings liegt Wesertals Stärke besonders im breiten, ausgeglichenen Kader. So muss sich der Herbstmeister eher auf die kompakte Abwehr des Gegners einstellen. Denn es sollte schwierig werden, dabei den Kasten zu treffen. „Wesertal hat eine klasse Deckung. Wir müssen also vor dem Tor geduldig sein“, erklärt Ludwig. Für die Trainingswoche bedeutete dies, dass im Offensivspiel etwas getan werden musste: Ball halten, Übersicht verschaffen, Abschluss nicht überhasten.

Ein Handikap für die Vereinigten könnte das sehr kleine, enge Spielfeld in Wesertal sein. „Wir sind das natürlich anders gewohnt“, kommentiert Ludwig, „Dort haben die Spielerinnen auf der Auswechselbank schon ihre Füße auf dem Spielfeld.“ Die Wesertalerinnen hingegen kennen ihre Halle, der Heimvorteil ist unübersehbar. Auch die Fans seien sehr euphorisch, so Ludwig. Das schlägt sich auch in Wesertals Ergebnissen nieder: In allen vier Heimspielen holten sie Punkte und blieben ungeschlagen. Ob die Ludwig-Sieben diesen Lauf beenden kann?

Auf jeden Fall würde es dem Spitzenreiter nicht schaden, wenn die angeschlagene Aileen Sule bis zum Samstagabend wieder fit ist. Bei ihrer Trefferqoute scheint sie beinahe unverzichtbar. Schon 45 Treffer verzeichnet sie in der laufenden Saison. Ludwig ist aber zuversichtlich, dass die Mannschaft auch Sules Fehlen kompensieren könnte. Immerhin ist Annika Neurath, deren Einsatz gegen Lohfelden noch zweifelhaft war, auf dem Weg der Besserung. Neurath hatte ebenfalls ein grippaler Infekt erwischt.

„Wir wollen mit diesem Spiel und einem Sieg den Schlusspunkt setzen“, sagt Ludwig. Recht hat er: So ließen sich die freien Wochen doch gleich viel eher genießen. (zis)

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