Fußball-Gruppenliga: Bosporus Kassel am Sonntag auf dem Caldener Kaiserplatz

SG erwartet Spitzenreiter

Torschuss: Caldens Defensivspieler Falko Lengyel wird am Sonntag wohl wenig Gelegenheit haben sich mit in den Angriff einzuschalten. Foto:  Hofmeister

Calden. Drei Spieltage vor dem Saisonende hat die SG Calden/Meimbressen am Sonntag (15 Uhr) den neuen Tabellenführer FC Bosporus Kassel zu Gast.

Die Kasseler Nordstädter sind derzeit die stärkste Mannschaft in der Liga. Von elf Spielen nach der Winterpause haben sie nur eines verloren, das war ausgerechnet beim Kellerkind Balhorn. Dass die Caldener aber auch für diese Partie gut eingestellt werden, dafür steht allein schon Trainer Jens Alter, der gerne seinem Heimatklub Schauenburg, dem ärgsten Konkurrenten des FC, helfen möchte. Nur, mit einer solchen Leistung wie am letzten Sonntag beim 0:3 gegen Vollmarshausen geht es natürlich nicht. Das meint auch SG-Abwehrrecke Falko Lengyel: „In dieser Partie geht es für uns nur über den Kampf, die Kasseler sind eine der spielstärksten Mannschaften in der Liga. Wir müssen auch besser in die Zweikämpfe kommen als zuletzt.“ Ein besonderes Augenmerk müsse auf den ballgewandten Mittelfeldspieler Malli und den torgefährlichen Sezer (20 Treffer) gelegt werden, glaubt Lengyel aus seinen Erfahrungen vom Hinspiel, das mit 1:3 verloren wurde. Für Lengyel, der seit der Jugend in Calden spielt, läuft die Saison richtig gut, so viele Einsätze hatte er schon lange nicht mehr in der ersten Mannschaft. Sein Trainer bezeichnet ihn als einen der konstantesten Spieler in seinem Team.

Natürlich möchten die Vereinigten punkten, denn den fünften Platz haben sie noch nicht ganz sicher. Wesentlich höher sind aber die Ziele des FC Bosporus. Der Aufsteiger der letzten Saison kann jetzt die Meisterschaft aus eigener Kraft schaffen, denn bei Punktgleichheit mit dem Zweiten Schauenburg hat die Elf von Trainer Hassan Nasseri den besseren Vergleich. Trotz allem, was die Kasseler auf dem Kaiserplatz erwarten könnte, wissen sie aus der Vorsaison, als sie auch als Favorit anreisten und schon zur Halbzeit mit 0:3, das war zugleich auch der Endstand, zurücklagen. Aber sie sind jetzt noch gefestigter und neun Erfolge auf des Gegners Platz zeugen auch von ihrer Auswärtsstärke. (zyh)

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