Grebenstein nach vier sieglosen Spielen unter  Druck

Es ist wieder Zeit für einen Sieg

Kommt diesmal als Gegner: Grebensteins Trainer Driton Mazrekaj klatscht Sebastian Ullrich beim Auswechseln ab. Das war vor acht Jahren. Inzwischen ist viel passiert. Der Tuspo stieg inzwischen aus der Verbandsliga ab und hatte mehrere Trainer. Jetzt sprang Mazrekaj allerdings wieder ein und wenn er am Samstag Ullrich begrüßt, wird dieser das Trikot von Rothwesten tragen. Foto: Hofmeister

Grebenstein – Im ersten Heimspiel der Rückrunde der Fußball-Gruppenliga am Samstag (14.30 Uhr) im Sauertalstadion empfängt der Tuspo Grebenstein den TSV Rothwesten.

Allerdings ist die Austragung der Partie angesichts der alles andere als günstigen Wetterlage noch nicht sicher.

Unabhängig davon sieht Interimstrainer Driton Mazrekaj seine Elf gut auf dieses Spiel vorbereitet: „Wir haben prima trainiert und hatten zuletzt in Wolfhagen schon gute Ansätze. Bei einer besseren Chancenverwertung hätten wir das Spiel auch gewinnen können.“ Dennoch war er mit dem 1:1 bei den im Vorfeld der Saison deutlich höher gehandelten Wolfhagern mit ihrem neuen Ex-Tuspo-Trainer Valentin Plavcic nicht unzufrieden.

Im Heimspiel gegen Rothwesten soll es nun nach zuletzt vier sieglosen Spielen mit zwei Niederlagen und zwei Unentschieden wieder etwas mehr als nur Punkt werden. Für Mazrekaj ist das Spiel gegen den Tabellensiebten eine schwere, aber machbare Aufgabe: „Das ist eine erfahrene Mannschaft. Nach unserem 4:1-Hinspielsieg wird Rothwesten richtig heiß sein, es diesmal besser zu machen.“

Angesichts von 13 Punkten Rückstand auf den Dritten Grebenstein scheint für den TSV auch bei zwei Spielen Rückstand der Zug nach oben abgefahren zu sein. Dass diese Mannschaft mit den Spitzenteams der Liga aber noch sehr gut mithalten kann, zeigte die knappe 2:3-Niederlage beim zuletzt so starken Zweiten Hessen Kassel II. Auch ohne den seit Wochen fehlenden Torjäger Eltioni Pietri verfügt der TSV noch über genügend Spieler aus seinen Verbandsligazeiten. In Grebenstein bestens bekannt sind Sebastian Trabner, Kevin Seeger und Sebastian Ullrich, die sicherlich zeigen wollen, dass sie gegenüber ihrer Grebensteiner Zeit noch nichts verlernt haben.

Von dieser Verbandsligazeit übrig geblieben sind beim Tuspo nur noch Hannes Drube und Tobias Möller, wobei hinter dem Einsatz von Drube, der sich in Wolfhagen das Knie verdreht hatte, noch ein dickes Fragezeichen steht. Dagegen wird Jörn Metzner nach seiner Sperre wieder in die Mannschaft zurückkehren.  zmw

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