Wesertaler Frauen empfangen Eintracht Baunatal

Favoritenrolle gerecht werden

Zuschauerrolle: Am vergangenen Wochenende bei Spitzenreiter Fritzlar, hier Alina Küster beim Wurf, waren Joana Leibecke (links) und ihre Wesertaler Mitspielerinnen oft nur Zuschauer. Am Sonntag gegen Eintracht Baunatal müssen sie das Spiel gestalten, wollen sie gewinnen. Foto: Hahn

Oberweser – Ihr drittes Heimspiel bestreiten die Landesliga-Handballerinnen der HSG Wesertal am Sonntag (17 Uhr) in Oedelsheim gegen den GSV Eintracht Baunatal.

Beide Mannschaften haben eine enttäuschende Vorwoche hinter sich.

Die HSG musste sich nach einer schwachen ersten Halbzeit beim Spitzenreiter Fritzlar II am Ende deutlich mit 20:30 geschlagen geben. Sie haben als Fünfter vier Punkte Rückstand auf das Spitzenduo. Die Eintracht kassierte im Duell gegen den Mitaufsteiger FT Fulda eine empfindliche 28:35-Heimpleite. Damit fielen die Großenritterinnen mit weiterhin nur einem Pluspunkt auf den vorletzten Platz zurück.

Für HSG-Trainer Jürgen Herbold war diese Niederlage der Eintracht schon eine echte Überraschung: „Damit habe ich nicht gerechnet, zumal Baunatal zuvor in Bad Hersfeld nur ganz knapp mit einem Tor verloren hatte. Das ist eine junge Mannschaft, die noch nicht am Ende ihrer Entwicklung steht.“

Herbold will den Bezirksoberligameister der Vorsaison daher nicht am letzten Ergebnis messen, nimmt aber die Favoritenrolle für seine Mannschaft an: „Wenn wir weiter im Vorderfeld der Tabelle mitspielen wollen, müssen wir dieses Spiel gewinnen“.

In den bisherigen Heimspielen gegen Dittershausen und Twistetal wurde die HSG auch diesen Ansprüchen gerecht. Um sich von Baunatal nicht überraschen zu lassen, setzt Herbold auf weniger technische Fehler: „Diese Fehler haben uns in Fritzlar weh getan. Wir haben dort zu viele leichte Tore kassiert.“ Er werde zunächst wieder mit einer 6:0-Abwehr beginnen, die gerade auf Rückraumspielerin Alina Penner achten müsse.

Voraussichtlich wird die HSG wohl wieder mit der gleichen Mannschaft der Vorwoche auflaufen. Dazu werden wohl Pauline Schilke aus der zweiten Mannschaft und noch eine Spielerin aus der Jugend den Kader ergänzen.  zmw

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