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Florian Müller lässt FSV jubeln

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Von: Reinhard Michl

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Torschütze: Florian Müller erzielte den entscheidenden Treffer. Dörnberg trifft im Halbfinale auf Wolfhagen.
Torschütze: Florian Müller erzielte den entscheidenden Treffer. Dörnberg trifft im Halbfinale auf Wolfhagen. © Reinhard Michl

Sand – Im Kreispokal-Viertelfinale gestern Abend auf der Sander Höhe zwischen den beiden Fußball-Verbandsligisten SSV Sand und FSV Dörnberg war für die zuletzt in der Liga arg gebeutelten Hausherren von Trainer Tobias Oliev gegen den momentanen Liga-Spitzenreiter durchaus die Überraschung möglich, blieb letztlich jedoch ein frommer Traum. Denn die Dörnberger behielten letztlich mit 1:0 (1:0) die Nase vorne, lösten damit die Fahrkarte für das Halbfinale, wo sie beim Gruppenliga-Tabellenführer FSV Wolfhagen gefordert sind.

Tobias Oliev, der früh selbst in das Spielgeschehen eingriff, zollte seiner Mannschaft höchstes Lob für eine tolle kämpferische Leistung. „Der Dörnberger Sieg ist nicht unverdient, am Ende aber auch vielleicht etwas glücklich. Denn auch wir hatten, vor allem in der Schlussphase mehrere hochkarätige Chancen.“

Sein Gegenüber, Dörnbergs Co-Coach Robert Franke, bestätigte, „dass die Sander uns schon das Leben schwer gemacht haben. Unser Sieg ist aber verdient, denn wir hätten mehrfach frühzeitig den Sack zumachen können.“ Was jedoch ein um das andere Mal die vielbeinige Platzherrendefensive und vor allem Torwart Jan-Philip Schminke verhinderten.

Der gegen den FSV-Führungstreffer durch Florian Müllere (31.) aber machtlos war. Glück hatte, dass wenig später Sands Kapitän Steffen Bernhardt für ihn auf der Linie per Kopf einen höheren Rückstand verhinderte. Das musste aber auch auf der Gegenseite Christian Krug (44.) für seinen schon geschlagegen Keeper Nico Bergner bewerkstelligen. 60 Sekunden vorher hatte Bergner Glück, als ein Sander Torschuss um Papierbreite am Pfosten vorbeizischte.

Nach dem Seitenwechsel hätten die Dörnberger alle Zweifel beseitigen können. Doch sowohl Florian Müller (53.) als auch im Doppelpack Kapitän Fabrice Hansch (63., 65.) stimmtren schon jeweils den Torjubel an. Denn aber Sands Keeper mit einer jeweiligen Glanztat verstummen ließ.

Die mangelhafte Chancenverwertung hätte Sand durch Jan-Philipp Schmidt (74.) bestrafen können. Allein vor Keeper Bergner spielte er aber den Ball in dessen Arme. In den Schlussminuten versuchte es Sand dann mit der Alles-oder-Nichts-Taktik, wäre damit auch fast zum Erfolg gekommen. Was aber Bergner im Dreierpack Kopf und Kragen riskierend verhinderte. (Reinhard Michl)

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