Spitzenreiter setzt sich in Oedelsheim mit 31:21 durch

Fritzlar II bestraft Wesertaler Fehler konsequent

Sorgte für Unruhe beim Gegner: Tessa Herbold war mit sechs Treffern zweitbeste HSG-Werferin gegen Fritzlar II. Zum Sieg reichte es dennoch nicht. Wesertal verlor mit 21:31. Foto: Rieß

 Oedelsheim – Mehr als deutlich fiel die erste Heimniederlage für den Frauenhandball-Landesligisten HSG Wesertal gegen den SV Germania Fritzlar II aus. Der Tabellenvierte verlor das Spitzenspiel gegen den Tabellenführer mit 21:31 (8:14). Bereits das Hinspiel hatte die HSG genauso klar mit 20:30 verloren.

Hierzu gibt es folgende Fragen:

Wie verlief die erste Halbzeit?

Nur bis zum 2:2 war die erste Hälfte ausgeglichen. Danach offenbarten sich die Schwächen der Gastgeberinnen im Angriffsspiel, die acht Minuten ohne Torerfolg blieben und mit 2:7 ins Hintertreffen gerieten. Auch im weiteren Verlauf der ersten Hälfte taten sich die Gastgeberinnen sehr schwer mit dem Torewerfen. So konnten die Gäste auf 11:4 wegziehen. Die HSG kam noch einmal auf 7:11 heran, bevor die Gäste zur Pause auf sechs Tor erhöhten.

Wurde es in der zweiten Halbzeit besser?

Nicht wirklich. Fritzlar war spielerisch einfach besser und nutzte konsequent die Schwächen der HSG aus. Vorne setzte sich jetzt Leibecke mit ihren Würfen aus dem Rückraum in Szene, doch die Gäste hatten das Spiel weiter im Griff. Sie ließen den Ball sicher laufen oder waren über die erste Welle oder die schnelle Mitte erfolgreich. So konnten sie bis zur 42. Minute auf 21:12 davonziehen.

Kam noch einmal ein wenig Spannung auf?

Es war nur ein kurzer Hoffnungsschimmer, als dreimal Leibecke und einmal Katharina Kranz auf 16:21. Die Hoffnungen auf eine spannende Schlussviertelstunde machte Fritzlars Zweite aber sehr schnell zunichte. Kurz vor Schluss konnten sie sogar noch auf zehn Tore Vorsprung erhöhen.

Was waren die Gründe für die hohe Niederlage?

Gerade in der ersten Hälfte leisteten sich die Wesertalerinnen zu viele Fehler im Angriff. Dadurch kam Fritzlar II immer wieder zu leichten Tempogegenstoßtoren. Auch im Positionsspiel war der Tabellenführer überlegen. Die Gäste waren schneller, beweglicher und auf jeder Position aus torgefährlich.

Was sagte Trainer Jürgen Herbold?

„So hoch durften wir nicht verlieren. Wir haben nicht unsere Leistung abgerufen. Insgesamt waren es wieder zu viele technische Fehler. Vor allem in der ersten Halbzeit sind wir nicht mit der letzten Überzeugung in die Angriffe gegangen. Das hatte uns Fritzlar voraus und hat unsere Fehler gnadenlos bestraft.“

Wesertal: Henze, Aßhauer (ab 56.) - I. Riedel, Kaczor (1), C. Przyludzki, Leibecke (10/2), Herbold (6/3), Wessel (1), Martin (2), Eckert, Meroth, Meth, Kranz (1), Erger (1).

Fritzlar II:Sucky, Zeller - Grothnes (3), Küster (1), Alter (2), Naumann (3), Reimbold (6), Stockschläder (4), Albus (5/4), Israel, Bachmann (5), Oschmann, Werner, Bücker (2), Krause.

Zuschauer:160.

Schiedsrichter:Lukas und Simon Thamm (Lohfelden/Vollmarshausen).

Spielverlauf:2:2 (7.), 2:7 (15.), 3:9 (21.), 4:11 (24.), 7:11 (26.), 8:15 (32.), 12:21 (42.), 16:21 (45.), 16:24 (48.), 20:27 (56.), 21:31 (59.).

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