1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport
  4. Sport Hofgeismar/Wolfhagen

3:1 - Dörnberg Herbstmeister

Erstellt:

Von: Joachim Hofmeister

Kommentare

Jubel: Dennis Dauber (links) erlöste den FSV Dörnberg mit seinem zweiten Treffer. Rico Lotzgeselle und Philipp Schwedes (rechts) beglückwünschen den Torschützen.
Jubel: Dennis Dauber (links) erlöste den FSV Dörnberg mit seinem zweiten Treffer. Rico Lotzgeselle und Philipp Schwedes (rechts) beglückwünschen den Torschützen. © Joachim Hofmeister

Dörnberg – Der FSV Dörnberg hat sich vorzeitig die inoffizielle Herbstmeisterschaft in der Fußball-Verbandsliga Nord gesichert. Der Tabellenführer setzte sich vor 450 Zuschauern im Bergstadion mit 3:1 (1:0) gegen den OSC Vellmar durch.

Die Treffer der Gastgeber beim zehnten Sieg im 15. Spiel erzielten Pascal Kemper (37.) und Dennis Dauber (85., 90.) mit einem Doppelpack. Auf der anderen Seite war Nico Möller (89.) erfolgreich. Dass die Dörnberger die Tabelle anführen und Favoriten wie den Hünfelder SV, Buchonia Flieden und SG Bad Soden hinter sich ließen, ist überraschend und sensationell.

„Wir können uns für den Halbzeittitel zwar nichts kaufen, freuen uns aber natürlich sehr, dass wir einen Spieltag vor Abschluss der Hinrunde die Herbstmeisterschaft geholt haben“, kommentierte Dauber den Heimerfolg. Der Offensivspieler war Dörnbergs gefeierter Mann. Mit seinen beiden späten Treffern sicherte der 33-Jährige seiner Mannschaft die Punkte 32,33 und 34.

In der 85. Minute verwandelte „Schrauber“, wie er von seinen Mitspielern nur gerufen wird, einen Freistoß von der linken Seite. Der Ball ging an Freund und Feind vorbei und landete zum 2:0 im Vellmarer Kasten.

Dauber läutete damit die dramatischen Schlussminuten ein. Die Gäste, die bis dahin lange Zeit um den Ausgleich bemüht waren und sich keineswegs geschlagen gegeben hatten, wirkten zunächst etwas geschockt. Dennoch ließen sie sich nicht aus der Ruhe bringen und versuchten weiterhin, den FSV unter Druck zu setzen. Mit Erfolg. Nico Möller glückte der verdiente Anschlusstreffer. Nun begann das große Zittern auf der FSV-Trainerbank.

Aber es hielt nicht lange an. Denn schon eine Minute nach dem 1:2 stellte Dauber mit einer feinen Einzelaktion den 3:1-Endstand her. Die Führung des Tabellenführers resultierte aus einem Kommunikationsfehler zwischen Torwart Tobias Orth und Abwehrspieler Tobias Möller. Letztgenannter köpfte den Ball an seinem herausgekommenen Keeper vorbei, Nutznießer war Kemper, der für den verletzten Toni Dombai in der Startelf stand.

FSV-Trainer Tobias Hake musste nicht nur seine Offensivabteilung, sondern auch seine Abwehr umbauen, denn mit Timo Dauber, Christian Krug und Max Scheuermann fehlten ihm gleich Innenverteidiger. „Wir haben anfangs nicht gut verteidigt. Sind aber immer besser ins Spiel gekommen und haben einmal mehr als Team funktioniert“, sah Hake in der mannschaftlichen Geschlossenheit den Grund für den sechsten Heimsieg.

„Dörnberg hat seine Ausfälle super kompensiert“, lobte Vellmars Trainer Jörg Müller den Gegner. Bei seiner Elf war dagegen bei Weitem nicht alles gut. „Wir waren im Angriff zu harmlos. Der Ball wurde zu selten im richtigen Augenblick durchgespielt.“ (Joachim Hofmeister)

Auch interessant

Kommentare