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SG den Spaß am Spiel nehmen

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Von: Joachim Hofmeister

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Zweikampfstark: Christian Krug (rotes Dress), hier im Spiel gegen Eichenzell, will mit Dörnberg auf eigenem Platz ungeschlagen bleiben. Am Sonntag kommt Bad Soden ins Bergstadion.
Zweikampfstark: Christian Krug (rotes Dress), hier im Spiel gegen Eichenzell, will mit Dörnberg auf eigenem Platz ungeschlagen bleiben. Am Sonntag kommt Bad Soden ins Bergstadion. © Joachim Hofmeister

Sand – Nach dem glatten 6:1-Erfolg im Hessenpokal beim unterklassigen FC Homberg und dem damit verbundenen Einzug ins Viertelfinale gegen den Drittligisten SV Wehen Wiesbaden wartet auf den FSV Dörnberg in der Fußball-Verbandsliga Nord eine große Herausforderung. Gegner am Sonntag, 15 Uhr, ist die SG Bad Soden.

Die Sprudelstädter würden gern dort stehen, wo sich die Mannschaft von Trainer Tobias Hake derzeit bewegt. Ziel der Bad Sodener ist der Aufstieg in die Hessenliga. Aktutell trennen den Tabellenersten und den Fünften fünf Punkte. „Wir spielen gegen eine Topmannschaft“, sagt Hake. „Der Kader von Bad Soden ist gut bestückt. Die SG verfügt über viele gute Einzelspieler. Wir werden uns am Limit bewegen müssen, um sie zu besiegen.“

Wie der FSV seinen Heimnimbus wahren und zum siebten Mal in Folge auf vertrautem Gelände ungeschlagen bleiben will? „Wir werden alles machen, um eine gute Leistung zu zeigen und die drei Punkte im Bergstadion zu behalten“, erklärt Hake. „Es gibt einen Plan“, sagt der 27-Jährige. „Wir wollen auf jeden Fall ein unangenehmer Gegner sein und dem Tabellenfünften den Spaß am Spiel nehmen. Mehr möchte ich nicht verraten.“

Unangenehm zu bespielen waren die Bad Sodener in ihrem Pokalspiel am Mittwoch gegen den Regionalligisten KSV Hessen Kassel. Die SG präsentierte sich physisch stark und machte den Löwen das Leben sehr schwer. Die Elf aus dem Main-Taunus-Kreis musste sich erst durch einen späten Treffer von Marcel Fischer knapp mit 1:2 geschlagen geben.

„Wir müssen unser Heimspiel mit voller Konzentration angehen und ich werde meine Mannschaft dementsprechend einstellen“, kündigt Hake an. Der junge FSV-Coach will sich übrigens nicht auf eine Diskussion um eine Titelchance einlassen. Hake hält weiter an der Saisonvorgabe von 40 Punkten fest, die auch diesmal den Klassenverbleib sichern sollen.

Da Dörnberg vier Zähler Vorsprung auf den Zweiten Buchonia Flieden hat, werden die Habichtswalder am kommenden Sonntag unabhängig vom Ausgang der Partie im Bergstadion zum dritten Mal das Verbandsliga-Ranking anführen.

„Wir wollen auch nach Ende der Vorrunde ganz vorn stehen“, zeigt sich Hake selbstbewusst und kämpferisch zugleich. Hat er vielleicht doch schon ein anderes Ziel vor Augen? (Joachim Hofmeister)

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