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Dörnberg will Herbstmeisterschaft

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Von: Joachim Hofmeister

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Startelfkandidat: Pascal Kemper könnte für den verletzten Toni Dombai im Dörnberger Angriff spielen.
Startelfkandidat: Pascal Kemper könnte für den verletzten Toni Dombai im Dörnberger Angriff spielen. © Joachim Hofmeister

Dörnberg – Vorletzter Hinrundenspieltag in der Fußball-Verbandsliga Nord. Den FSV Dörnberg plagen vor dem Heimspiel am Sonntag (15 Uhr, Bergstadion) gegen den OSC Vellmar vor allem in der Defensive erhebliche Personalprobleme.

Neben dem gesperrten Christian Krug und dem nach wie vor angeschlagenen Max Scheuermann fallen beim Spitzenreiter auch Timo Dauber (Schulterverletzung) und Adrian Rexhepi aus. Er zog sich einen Handgelenkbruch zu. „Adrian muss voraussichtlich operiert werden“, bedauert Tobias Hake. Der FSV-Trainer zieht in Erwägung, Tobias Gunkel von der linken Außenseiterposition in die Mitte zu ziehen und neben Philipp Schwedes spielen zu lassen. Eine endgültige Entscheidung falle frühestens nach dem heutigen Abschlusstraining. „Ich weiß noch nicht genau, wie die Aufstellung aussehen wird.“

Gegen den Tabellenelften muss Hake nicht nur in der Abwehr improvisieren. Auch in der Offensive sieht es beim Tabellenführer wenig rosig aus. Toni Dombai wird höchstwahrscheinlich unter den Zuschauern weilen. Der Stürmer hatte sich im Spiel gegen Ehrenberg das Knie verdreht und musste das Feld schon nach neun Minuten verlassen. „Bei ihm fanden in den vergangenen Tagen Untersuchungen statt“, sagt Hake. Ein genaues Ergebnis liege ihm aber noch nicht vor. „Es ist nichts kaputt“, gibt Hake Entwarnung. „Fit ist Toni aber auch nicht. Wir werden bei ihm kein Risiko eingehen“, macht er deutlich.

Wer den 20-Jährigen im Angriff ersetzen wird? Ein alter Hase wird höchstwahrscheinlich für den jungen Hüpfer in der Anfangsformation stehen. Pascal Kemper hat nach seinen muskulären Problemen das Training wieder aufgenommen. Der 32-Jährige, der in insgesamt 59 Verbandsliga-Spielen 42 Tore für den FSV schoss und wie Dombai in dieser Saison bisher neun Treffer erzielte, dürfte ein Startelfkandidat sein. Auch deshalb, weil noch unklar ist, ob Kevin Richter einsatzfähig ist. Auch er musste den Platz in Ehrenberg vorzeitig angeschlagen verlassen.

Trotz der angespannten Personalsituation bleibt Hake in seiner Zielformulierung offensiv. „Wir wollen siegen und die Verfolger weiter auf Abstand halten.“

Hoffnungsfroh sei auch seine Mannschaft. Seine Spieler hätten sich in den vergangenen Trainingseinheiten mächtig reingekniet und ihm in Einzelgesprächen zu verstehen gegeben, dass sie mit der Leistung beim torlosen Remis in Ehrenberg nicht zufrieden waren. Hake bringt es auf den Punkt: „Wir haben zwar nicht ins Klo gegriffen, eine Glanzvorstellung war es in der Rhön aber nicht. Meine Spieler sind die jüngsten Trainingsübungen mit sehr viel Elan angegangen“, war der Coach beeindruckt.

Jede Menge Energie ist wohl auch am Wochenende nötig, um den kommenden Gegner zu bezwingen, wenngleich die Auftritte des OSC im Vergleich zu den Leistungen in den Vorjahren eher durchwachsen waren. Nach fünf Siegen, drei Unentschieden und fünf Niederlagen blieben die Vellmarer weit hinter den Erwartungen zurück. Am vergangenen Wochenende kam der Tabellenelfte kampflos zu drei Punkten. Gegner Johannesberg trat nicht an.

Somit gehen die Gäste wohl etwas frischer in die Partie, doch die Dörnberger wollen siegen und die Herbstmeisterschaft unter Dach und Fach bringen. (Joachim Hofmeister)

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