FSV geht als Favorit ins Derby

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Pascal Kemper ist angeschlagen. Ob Dörnbergs bester Torschütze am Sonntag aufläuft, ist noch unklar. 

Am Sonntag steht das Derby zwischen den Fußball-Gruppenligisten FSV Dörnberg und TSV Zierenberg an. Anpfiff auf dem Kunstrasenplatz im Bergstadion ist um 15 Uhr.

Hierzu gibt es folgende Fragen:

Wie ist die Ausgangslage vor diesem Spiel?

Die ist recht gegensätzlich. Der FSV Dörnberg liegt als Dritter sechs Punkte hinter dem Zweiten Grebenstein zurück, hat aber noch ein Spiel Rückstand. In der Vorwoche gelang dem FSV durch einen Treffer in der Nachspielzeit noch ein 2:2-Unentschieden beim Viertletzten Vollmarshausen. Aufsteiger Zierenberg liegt an vorletzter Stelle. Zuletzt gab es auf eigenem Platz eine 1:8-Klatsche gegen den Spitzenreiter Lichtenau. Mit 57 Toren hat der TSV die höchste Zahl an Gegentreffern.

Was erwartet FSV-Trainer Matthias Weise von diesem Spiel?

Trotz der scheinbar klaren Tabellenkonstellation und der letzten hohen Zierenberger Niederlagen gibt sich FSV-Trainer Matthias Weise vorsichtig: „Ich lasse mich von den Zahlen nicht blenden. Da habe ich im Fußball schon so viel erlebt. Wir dürfen dieses Spiel nicht so einfach nehmen, sonst können wir eine böse Überraschung erleben, schließlich hat Zierenberg nicht viel zu verlieren. Wichtig wird sein, dass wir zuerst den Kampf annehmen und die Zweikämpfe gewinnen. Das Spielerische kommt dann automatisch.“

Welche Chancen räumt TSV-Trainer Daniel Schmidt seiner Mannschaft ein?

Mit viel Freude blickt der TSV-Coach trotz der zuletzt deftigen Niederlagen der Partie entgegen: „Wir freuen uns auf das Nachbarschaftsduell vor sicherlich großer Zuschauerkulisse. Uns ist bewusst, wie schwer die Aufgabe in diesem Spiel und der Klassenerhalt werden. Wir wissen, wo wir herkommen. Dörnbergs Spieler sind erfahrener. Dennoch werden wir uns nicht verstecken und müssen nach vorne einzelne Nadelstiche setzen.“

Wer sind die Torjäger auf beiden Seiten?

Dörnbergs bester Torschütze ist wie in den vergangenen Jahren Pascal Kemper mit elf Treffern. Hinter seinem Einsatz steht allerdings ein dickes Fragezeichen. Schon zwölf Tore auf dem Konto hat Zierenbergs Torjäger Fabio Ohms, der vom Kreisoberligisten Wilhelmshöhe kam und großartig eingeschlagen hat.

Wie sind die personellen Voraussetzungen?

Beim FSV ist nicht nur der Einsatz des verletzten Kemper fraglich, sondern auch hinter den Einsätzen von Innenverteidiger Philipp Nißalla und Angreifer Andreas Schulze stehen noch Fragezeichen. Dafür kehrt Innenverteidiger Timo Dauber in die Mannschaft zurück. Beim TSV werden weiter Torhüter Tobias Hauk und Angreifer Martin Stück ausfallen.

Wie verliefen die vergangenen Spiele?

In der Liga haben beide Mannschaften in den 2000er Jahren nicht mehr zusammengespielt. Im Kreispokal siegte Dörnberg in den Spielzeiten 2013/14 und 2016/17 auswärts jeweils mit 4:2 und 5:1.  zmw

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