Verbandsliga Nord

FSV glaubt an seine Chance: Dörnberg spielt bei den hoch gehandelten Weidenhäusern

Auf dem Foto ist ein Torwart zu sehen.
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Nico Bergner macht sich lang, kommt aber nicht an den Ball. Ob er oder Marius Schaub am Sonntag in Weidenhausen das Dörnberger Tor hüten wird, ist noch unklar.

Nach dem Heimspiel gegen Lichtenau steht am Sonntag (15 Uhr) für den Verbandsligisten FSV Dörnberg die Auswärtspartie beim SV Adler Weidenhausen an.

Dörnberg – Nach der 2:4-Heimniederlage gegen die Lichtenauer sind die Adler ähnlich stark, wenn nicht sogar noch etwas stärker einzuschätzen. Der Erste der vorzeitig abgebrochenen Saison 2020/21 startete mit einem 5:1 in Sandershausen und einem 2:1 bei Barockstadt Fulda/Lehnerz II mit zwei Auswärtssiegen in die neue Serie. Damit dürften die Weidenhäuser umso selbstbewusster in ihr erstes Spiel vor eigenem Publikum gehen.

„Wir müssen eine Topleistung bringen und dürfen uns nicht die Fehler aus dem letzten Spiel nicht erlauben. Das wird sofort bestraft“, erwartet FSV-Trainer Matthias Weise eine ganz schwere Aufgabe für seine Elf. Den Kontrahenten aus dem Werra-Meißner-Kreis schätzt er sehr hoch ein: „Weidenhausen zählt seit Jahren zu den guten Mannschaften der Liga. Das ist eine gewachsene, eingespielte Mannschaft.“

Verbandsliga Nord: FSV Dörnberg muss Acht vor den Gonnermann-Brüdern aus Weidenhausen nehmen

Dennoch rechnet sich Weise Chancen für aus: „Wir müssen unsere Leistung bringen, dann müssen die uns erst einmal schlagen. Wichtig wird auch sein, dass meine Spieler daran glauben, in diesem Spiel etwas holen zu können.“

Zu den Stützen der Adler zählen seit Jahren die Gonnermann-Brüder Jan, Tim und Sören, wobei der Toptorjäger Sören in den ersten beiden Spielen fehlte. Neu dabei sind Moritz und Kilian Krug vom A-Jugend Hessenligisten KSV Baunatal sowie Phillip Immig vom Kreisoberligisten Bad Sooden-Allendorf.

FSV Dörnberg: Unklar ist noch, wer zwischen den Pfosten stehen wird

Dörnberg wird voraussichtlich mit dem Kader der Vorwoche auflaufen. Wieder in den Kader zurückkehren wird Torhüter Marius Schaub. Ob er, der beim 2:1-Sieg im ersten Spiel in Ehrenberg spielte oder Nico Bergner zwischen den Pfosten steht, darüber ist sich Weise noch nicht schlüssig. Unabhängig davon, wer im Tor stehen wird haben sich die Dörnberger zuletzt gegen Weidenhausen gut verkauft. Bei der letzten Auswärtspartie im April 2019 gab es nur eine knappe 2:3-Niederlage. Richtig gut lief es im Vorjahr im heimischen Bergstadion, als ein 3:1-Sieg heraussprang. (Michael Wepler)

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