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FSV winkt Drittligist Wiesbaden

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Von: Michael Wepler

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Grund zur Freude hatten Dörnbergs Fußballer in den vergangenen Wochen oft. Auch heute Abend wollen sie wieder jubeln.
Grund zur Freude hatten Dörnbergs Fußballer in den vergangenen Wochen oft. Auch heute Abend wollen sie wieder jubeln. © Joachim Hofmeister

Dörnberg – Nach dem Höhenflug in der Fußball-Verbandsliga will der FSV Dörnberg nun auch im Pokal Geschichte schreiben. Es ist eine Riesenchance für die Habichtswälder, die bei einem Sieg im Viertelfinale des Hessenpokals auf den Drittligisten SV Wehen Wiesbaden treffen würden, der sein Achtelfinalspiel beim Süd-Verbandsligisten SG Bornheim/GW Frankfurt mit 7:3 gewann.

Vor dem möglichen Spiel im heimischen Bergstadion gegen die Drittligaspitzenmannschaft muss heute Abend (19.30 Uhr) nur noch die Hürde beim FC Homberg weggeräumt werden. Von der Papierform her ist es eine vermeintlich leichte Aufgabe beim aktuellen Letzten der Gruppenliga, der am Wochenende aber einen 3:1-Heimsieg über Mengeringhausen feiern konnte. Zuvor verlor der FC gegen Edermünde mit 0:1, jenem Gegner, bei dem der FSV in der ersten Pokalrunde mit 4:0 siegte.

Für Dörnbergs Trainer Tobias Hake hat dieser Vergleich keine Bedeutung: „Unser Spiel in Edermünde war am Saisonanfang. Deshalb will ich da keinen Vergleich ziehen. Dass wir auf Kunstrasen spielen werden, könnte uns entgegenkommen.“

Trotz der eindeutigen Favoritenrolle seiner Elf, die mit dem 2:1-Sieg beim Dritten Barockstadt Fulda-Lehnerz II ihre Tabellenführung verteidigte und am kommenden Wochenende mit Bad Soden eine weitere Topmannschaft empfängt, denkt Hake nicht daran zu rotieren und Stammkräfte zu schonen: „Das ist natürlich ein anstrengendes Programm, aber ich werde die bestmögliche Mannschaft nach den letzten Trainingseindrücken aufstellen. Wir wollen unbedingt weiterkommen und nehmen das Spiel sehr ernst. Wir werden Homberg auf keinen Fall unterschätzen, schließlich kann es im Pokalwettbewerb immer eine Überraschung geben.“

Nicht spielen wird der beste FSV-Torschütze Pascal Kemper nach seiner in Lehnerz erlittenen Leistenzerrung. Für ihn dürfte der in Lehnerz eingewechselte Kevin Richter die Angriffsspitze bilden. (Michael Wepler)

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