Kellerkinder Neu-Isenburg kommt auf den Kaiserplatz

Für Caldener Frauen zählt am Samstag nur ein Sieg

Calden – Wenig erfreulich waren bislang die Heimauftritte des Frauenfußball-Regionalligisten TSV Jahn Calden. Nur einmal konnten die Jahnerinnen gegen Nürnberg mit 3:1 gewinnen. Die anderen Heimauftritte verliefen ernüchternd mit vier Niederlagen und 6:17 Toren.

Zur etwas ungewohnten Zeit bereits am Samstag (14 Uhr) steht nun das nächste Heimspiel auf dem Kaiserplatz gegen die TSG Neu-Isenburg an. Gegen den Tabellenvorletzten ist der zweite Heimsieg praktisch Pflicht. In der letzten gemeinsamen Hessenligasaison konnten sich die Caldenerinnen jeweils ganz souverän mit 8:0 zu Hause und mit 5:0 auswärts behaupten.

Rechtzeitig vor diesem Spiel bekam der Tabellenzehnte in Forsten die Kurve und war beim 3:0-Erfolg gegenüber den vorherigen Partien kaum wiederzuerkennen. Von diesem Sieg verspricht sich Jahn-Trainer Rudolf Merz einen Stimmungsumschwung: „Der Sieg hat die Stimmung verbessert. Meine Spielerinnen haben im Training gezeigt, dass sie gut drauf sind.“

Über einen Sieg freuen konnte sich aber auch Neuling Neu-Isenburg, der in der Vorwoche gegen Hegau nach bis dahin acht Niederlagen und 9:50 Toren mit 1:0 gewann und die ersten Punkte sammelte. Um die Liga noch zu halten müssten sich die Südhessinnen aber noch gewaltig steigern.

Deutlich besser sieht es für Calden aus, das den Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz auf drei Punkte verringert hat. Nach dem ersten Erfolgserlebnis der Gäste erwartet Merz einen defensiv eingestellten Gegner: „Die werden sich wohl erst einmal hinten reinstellen und auf Konter setzen. Wir dürfen da nicht blind nach vorne spielen und in einen Konter laufen, sondern müssen geduldig unsere Chancen herausspielen.“ Mit der Leistung aus der Vorwoche sollte das auch gelingen, zumal der Kader des letzten Spiels wieder zur Verfügung steht.  zmw

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