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Nächstes Derby steht an

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Von: Michael Wepler

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Verletzt: Caldens Sophie Waldherr (links, hier gegen Leverkusens Lara Marti) wird gegen Frankfurt III nicht mitwirken können – ebenso wie die Leistungsträgerinnen Sharon Braun und Arlene Rühmer.
Verletzt: Caldens Sophie Waldherr (links, hier gegen Leverkusens Lara Marti) wird gegen Frankfurt III nicht mitwirken können – ebenso wie die Leistungsträgerinnen Sharon Braun und Arlene Rühmer. © Raphael Wieloch

Calden – Mit Sorgen und Hoffnungen reist Frauenfußball-Regionalligist TSV Jahn Calden zu seinem Auswärtsspiel am Sonntag (14 Uhr) bei Eintracht Frankfurt III. Gespielt wird auf einem Kunstrasenplatz im Nachwuchsleistungszentrum der Eintracht am Riederwald.

Sorgen bereitet die weiterhin angespannte Personallage, die sich gegenüber dem 2:2-Remis im letzten Heimspiel gegen Wetzlar wohl kaum verbessern wird. Demgegenüber steht die gute Stimmung in der Mannschaft, die Spielführerin Esma Özdemir nach dem Spiel dem als Interimstrainer fungierenden Sportlichen Leiter Daniel Pfaffenbach zurief: „Das Spiel hat heute richtig Bock gemacht.“ Pfaffenbach stimmt diese Atmosphäre in der Mannschaft zuversichtlich: „Nach dem 2:3 in Karlsruhe und dem 2:2 gegen Wetzlar müsste jetzt ein Sieg folgen. Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe.“

Gegen Wetzlar lief seine Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von etwa 20,5 Jahren auf, die mit einem sehr engagierten Spiel überzeugte. Auch in diesem wichtigen Spiel bei der Eintracht, die bei einem Spiel mehr einen Punkt hinter den Nordhessinnen auf Platz acht liegt und ihre letzten drei Spiele jeweils verlor, muss Pfaffenbach weiter auf die Jugend bauen. Sharon Braun mit einem Sehnenriss und Arlene Rühmer mit einem Muskelfaserriss werden weiterhin ausfallen. Auch bei Sophie Waldherr sieht es ebenso nicht gut aus wie bei Leandra Wickert.

Umso mehr hofft der Sportliche Leiter auf die Rückkehr von Mittelfeldspielerin Eileen Albers und Torjägerin Johanna Hildebrandt, die noch in den USA weilt. Ansonsten müssen es die Jungen richten. Für Pfaffenbach ist dies auch eine Chance: „Die jungen Spielerinnen können sich jetzt beweisen und sie haben es gut gemacht. Sie entwickeln sich von Trainingseinheit zu Trainingseinheit weiter.“

Mit der Euphorie aus den vergangenen Spielen soll es besser laufen als bei der 3:5-Niederlage in der Vorsaison. Im Rückspiel in Calden gab es übrigens eine 2:2-Punkteteilung, während das Finale um den Hessenpokal aus der Vorsaison kampflos an die Jahnerinnen ging. (Michael Wepler)

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