Calden spielt bei Sand

Für Jahn-Frauen soll sich lange Anfahrt lohnen

Calden – Die Reise des Frauenfußball-Regionalligisten TSV Jahn Calden führt am Sonntag wieder in den Südzipfel der Republik. Nein, es geht diesmal nicht ganz so weit wie nach Freiburg, sondern einige Kilometer nördlich davon zum SC Sand II, wo es ab 14 Uhr für die Jahnerinnen um Punkte gegen den Abstieg geht.

Die Fahrt werden die Nordhessinnen am frühen Morgen antreten. Damit hatten sie beim Spitzenreiter Freiburg II keine guten Erfahrungen gemacht, als sie eine bittere 2:10-Pleite kassierten. Auch an das letzte Spiel in Sand in der Vorsaison hat der TSV keine guten Erinnerungen, als es ein 0:3 hagelte. Diesmal soll es nun bei der Bundesligareserve besser laufen. „Es liegt an uns selbst, wie wir in diesem Spiel abschneiden werden. Wir gehen nach den beiden letzten Siegen mit Selbstvertrauen in diese Partie“, sieht Jahn-Trainer Rudolf Merz Chancen bei seiner Elf, sollte sie ihre Möglichkeiten ausschöpfen.

Nach dem überzeugenden 3:0-Erfolg in Forstern und dem souveränen 7:3-Heimsieg im letzten Spiel gegen den Aufsteiger Neu-Isenburg haben die Caldenerinnen nach Punkten her den Kontakt zum Mittelfeld wieder hergestellt, auch wenn sie weiter auf dem zehnten Platz rangieren. Beim Zweiten der Vorsaison wartet auf Calden allerdings eine deutlich schwerere Aufgabe. Der SC hat mit sieben Siegen und nur einer allerdings deutlichen 1:5-Niederlage in Weinberg eine tolle Serie hingelegt und sich auf den dritten Platz verbessert. Zuletzt gab es ein klares 3:0 beim Drittletzten Hegau. Um bei diesem Gegner zu bestehen, erwartet Merz viel Disziplin in der Defensivarbeit: „Unsere Dreierkette funktioniert schon ganz gut. Es ist aber wichtig, dass meine Spielerinnen ihre Positionen halten.“ Personell kann Merz mit seinem Trainerkollegen Mario Bock auf die erfolgreiche Mannschaft der Vorwoche zurückgreifen, als Jacqueline Baumgärtel in der zweiten Halbzeit ein starkes Comeback nach ihrer Verletzungspause feierte.  zmw

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