Für Wolff-Elf zählt nur ein Sieg

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Unter Druck: Rinat Kabykenov (links, hier gegen den Hombresser Justin Schmidt) muss mit Wettesingen/Breuna/Oberlistingen siegen, um sich Luft im Absteigskampf zu verschaffen.

Erneut vor heimischem Publikum spielt der abstiegsbedrohte Fußball-Gruppenligist SG Wettesingen/Breuna/Oberlistingen. Gegner am Sonntag (15 Uhr) ist Tabellennachbar FC Bosporus Kassel.

Fragen und Antworten zum Spiel in Breuna.

Wie hat die SG die 1:7-Heimpleite der Vorwoche gegen Hombressen/Udenhausen weggesteckt?

Das ist schwer zu sagen, wie weit das 1:7 noch in den Köpfen der Spieler steckt. Hoffnung macht, dass Bosporus Kassel deutlich schwächer einzuschätzen ist und mit 75 Gegentreffern eine noch anfälligere Defensive aufweist.

Wie ist die Ausgangslage für die SG?

Die SG steht zu ersten Mal auf einem Abstiegsplatz und kann diesen bei nur einem Punkt Rückstand auf Heiligenrode und Vollmarshausen mit einem Sieg auch wieder verlassen. Anlass zur Sorge gibt die Formkurve. Nachdem die Vereinigten in der Vorrunde noch für Furore gesorgt und zeitweise sogar die Tabelle angeführt hatten, gab es nach der Winterpause erst drei Unentschieden. So zählt gegen den Drittletzten im Grunde nur ein Sieg.

Wie sieht es bei Bosporus Kassel aus?

Der Tabellendrittletzte ist durch den Abzug von zwei Punkten bereits abgestiegen. Viele Zu- und Abgänge in den letzten Jahren haben den Nordstädtern Substanz gekostet. Nach einem kleinen Zwischenhoch mit zwei Siegen gab es zuletzt vier Niederlagen, darunter ein 0:3 beim Letzten Wichmannshausen und ein 0:5 beim Ersten Hombressen/Udenhausen. In der Vorwoche unterlag Bosporus Wolfhagen auf eigenem Platz mit 1:4. Bekanntester Spieler ist der frühere Oberligaspieler Samuel Ghebreamlak.

Wie beurteilt SG-Trainer Marco Wolff die Chancen seiner Mannschaft?

„Wir müssen in der Abwehr wieder sicherer stehen, beherzt zu Werke gehen und endlich an uns glauben. Mit Silas Wolff und Tim Flörke sind zwei Defensivkräfte wieder ins Training zurückgekehrt. Ob sie für einen Einsatz in Frage kommen, bleibt abzuwarten. Dazu sieht es vorne bei Marco Wagener wieder ganz gut aus.“

Wie verlief das Hinspiel?

Die Erinnerungen an das Hinspiel sollten Mut machen, denn da gab es auswärts mit einem 7:3 den höchsten Sieg.  zmw

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