Amateurfußball

Herbstmeisterschaft, olé: Schauenburg feiert doppelt – Reinhardshagen II und Espenau II holen Titel

Auf dem Foto sind mehrere Männer zu sehen.
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Jubelten viel: Die Schauenburger (v. li.) Steven Rinas, Tonio Bonnes, der Mitspieler Rico Waidner umarmt.

Hier kommt eine Zusammenfassung der Herbstmeister aller Ligen im Fußballkreis Hofgeismar-Wolfhagen von der Verbandsliga abwärts.

Hofgeismar/Wolfhagen – Sie ist die halbe Miete. Die Herbstmeisterschaft. Natürlich kann in der Rückserie noch eine Menge passieren, aber die Mannschaften können sich an den erreichten Punkten orientieren – und natürlich erfreuen. Hier kommen alle Herbstmeister – von der Verbandsliga abwärts.

Verbandsliga Nord: Nein, es ist nicht Hombressen/Udenhausen, Dörnberg oder Sand. Viel mehr der CSC 03 Kassel, mit Trainer Lothar Alexi. Das Team hat 40 Punkte geholt, gewann zwölf von sechzehn Spielen. Keine Niederlage, dafür vier Unentschieden. Da kommen nun die heimischen Mannschaften aus Hombressen/Udenhausen und Sand ins Spiel. Denn in diesen zwei Partien spielte der CSC 03 jeweils 2:2-Unentschieden. Außerdem spielte die Alexi-Elf gegen Bad Soden 0:0 und gegen Lichtenau 1:1. Der CSC 03 ließ den SV Weidenhausen (39 Punkte), den OSC Vellmar (36 Punkte) und die SG Bad Soden (35 Punkte) hinter sich. Die Rothosen weisen eine sehr stabile Abwehr auf. Das Torverhältnis lautet 40:12.

Gruppenliga Gruppe 2: In dieser Liga ergatterte sich der KSV Hessen Kassel II mit 34 Punkten aus 15 Spielen die Herbstmeisterschaft. Dabei wurden sie in einem letzten Nachholspiel der Hinserie von der SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach unterstützt. Die SG siegte nämlich gegen den Tuspo Grebenstein mit 2:1. Der Tuspo hat zwar noch ein Spiel weniger als der KSV II, aber mit der Niederlage gegen die SG nun sechs Zähler Rückstand. Erster Verfolger der Regionalliga-Reserve ist der FSV Wolfhagen mit 33 Punkten. Die Spielgemeinschaft aus Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach hat 31 Zähler auf dem Konto. Die Kasseler brauchten fünf Partien, um in die Gänge zu kommen. Ab dem sechsten Spieltag hat das Team zehn Mal in Folge gewonnen.

Kreisoberliga: Hier ist und bleibt die SG Schauenburg um Trainer Alan Scott eine Macht. Mit einem deutlichen Vorsprung von acht Punkten vor Verfolger SV Espenau sollte dem Herbstmeister der Titel und damit verbunden der Aufstieg in die Gruppenliga kaum noch zu nehmen sein. Im direkten Duell mit den Espenauern gewann die SG 2:0. Die Zahlen sprechen für sich: 38 Punkte aus 14 Spielen, ein Torverhältnis von 51:7, zwölf Siege, zwei Unentschieden und keine Niederlage.

Kreisliga A: Auch hier geht es mit der SG Schauenburg weiter, denn die Reserve hat sich in der Kreisliga A auch die Herbstmeisterschaft sichern können. Die SG Schauenburg II um Trainer Daniel Schneider hat nach 14 Spielen 35 Punkte eingefahren. Sie haben nur ein Mal verloren – 4:5 gegen Balhorn II. Dicht auf den Fersen ist die SG Weser/Diemel mit 34 Zählern.

Kreisliga B: Hier heißt der Herbstmeister SG Reinhardshagen II. Die Reserve des Gruppenligisten holte 27 Punkte in erst zehn gespielten Partien. Somit gewann die SG II neun Spiele, ein Mal hat sie verloren – direkt am ersten Spieltag bei der SG Hombressen/Udenhausen III. Danach gab es hohe Siege, zum Beispiel 5:0 gegen Ersen II, 5:0 gegen Obermeiser II sowie 6:0 bei Weidelsburg II.

Kreisliga C: In der Kreisliga C geht es im oberen Tabellendrittel eng her. Die Herbstmeisterschaft sicherte sich Espenau II. Mit 27 Punkten aus elf Partien. Dicht dahinter ist SG Weser/Diemel II (26 Punkte) und Deisel II (25 Punkte). Sogar der Vierte, Elbetal II, hat 24 Zähler geholt. Also wirklich eine enge Kiste der Reservemannschaften aus Espenau, Deisel und Co.

Fußballkreis Hofgeismar-Wolfhagen: Torjäger in den Ligen

In der Verbandsliga Nord kommt der beste Torschütze aus Weidenhausen. Jan Gerbig hat in 16 Spielen 18 Mal getroffen. Knapp dahinter steht Sands Pascal Itter mit 14 Treffern.

In der Gruppenliga Gruppe 2 hat Grebensteins Manuel Frey am meisten getroffen. Er hat in 14 Partien 21 (!) Mal den Ball über die Linie gebracht. Erster Verfolger ist Marvin Moldenhauer vom VfL Kassel mit 14 Toren.

In der Kreisoberliga ist Marvin Wolff am treffsichersten. Der Offensivspieler der SG Wettesingen/Breuna/Oberlistingen hat in zwölf Spielen 18 Mal getroffen. David Sandrock aus Espenau hat die Hälfte (9) erzielt.

In den Kreisligen sieht es so aus: In der Kreisliga A steht Mario Plutz von der SG Altenhasungen/Oelshausen/Istha mit 21 Treffern aus 14 Partien oben. In der Kreisliga B ist es Daniel Dzaja vom TSV Zierenberg mit zehn Toren aus acht Spielen. In der Kreisliga C netzt Paul Schlaht von der SG Weser/Diemel am häufigsten ein, 18 Mal in acht Spielen. (Cora Zinn)

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