Auffälligkeiten

Vom Wetter, neuen Regeln und einem Dreikampf

Auf dem Foto ist ein Junge mit einem Ball zu sehen.
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Hatte so einiges zu tun: Der 14 Jahre alte Balljunge Michel Utsch war im Pokalspiel in Calden im Einsatz.

Bereits am dritten Spieltag im Fußballkreis Hofgeismar-Wolfhagen zeichnete sich so einiges ab. Hier die Auffälligkeiten des Spieltages:

Hofgeismar/Wolfhagen – In der Kreisoberliga spitzt sich zu Beginn der Saison ein Dreikampf zu. In Calden beim DFB-Pokalspiel des Regionalligisten wurden Balljungen und -mädchen eingesetzt. Hier sind noch weitere Auffälligkeiten des vergangenen Wochenendes:

Unterbrechung: Blitz, Donner, Regen. Das DFB-Pokalspiel in Calden zwischen den Regionalliga-Fußballerinnen des TSV Jahn Calden und Bundesligist FC Carl-Zeiss Jena wurde nach 30 Minuten unterbrochen. Über dem Kaiserplatz zuckten Blitze und es tröpfelte. Mit der Unterbrechung wurden auch die mitgereisten Fans aus Jena plötzlich still – riefen sie doch vorher lautstark „Jena, super Jena“ und trommelten dazu.

Die Schiedrichterin schickte beide Mannschaften in die Kabinen und handelte damit verantwortungsvoll und richtig. Denn befindet sich ein Gewitter in unmittelbarer Nähe des Sportplatzes, sollte die Partie zur Sicherheit der Spielerinnen unterbrochen werden. Weniger vorsichtig war der Unparteiische der A-Liga-Partie Immenhausen II gegen Schauenburg II. Trotz Starkregen und Donnergrollen pfiff er erst nach 90 Minuten ab. Pudelnass, aber unversehrt verließen er und die Gegner den Rasen.

Balljungen & -mädchen: In Amateurligen ist es nicht üblich, dass Balljungen - oder mädchen am Spielfeldrand stehen. Nicht so im DFB-Pokalwettbewerb der Frauen. Der Deutsche Fußball-Bund schrieb den Caldener Verantwortlichen vor, mehrere Spielbälle bereit zu stellen und mehrere Ballkinder um das Spielfeld herum zu platzieren. Ihre Aufgabe war es, den Spielerinnen schnellstmöglich den Ball zuzuwerfen, um Unterbrechungen möglichst kurz zu halten. Durch ihr flottes Eingreifen sank die Zeit, in der während eines Spiels pausiert wird, deutlich.

3-G-Regeln: Die neuen Bestimmungen auf den heimischen Sportplätzen verlangt allen Verantwortlichen mächtig was ab. Natürlich, die Gesundheit ist vorrangig. Dafür muss gesorgt werden, das ist klar. Dennoch: Mit neuen Regelungen, Absperrbändern und abgetrennte Zonen zwischen Spielern und Zuschauern ist das schon so eine Sache. So erlebt in Zierenberg. Der Gruppenligist hat alle Vorgaben eingehalten – super. Doch der Redakteurin ist vor Ort schmerzlich aufgefallen, was die Verantwortlichen dafür leisten müssen. Und wie schwer es ist, Fotos zu produzieren, wenn der Bereich hinter dem Tor nicht mehr betreten werden darf.

Erstes Gegentor: Zwei Spieltage zu Null – am dritten Spieltag des vergangenen Wochenendes war es dann so weit. Die SG Schauenburg bekam den ersten Gegentreffer. Immenhausens Nils Hellwig konnte Schauenburgs Torwart Kai Steinert überwinden. Nun hat das Torverhältnis der SG einen kleinen Schönheitsfehler: 9:1 steht da nun in der Tabelle. Aber kein Grund zur Panik: Auch die Ligakonkurrenten FC Oberelsungen und FSV Wolfhagen II mussten schon Gegentore hinnehmen.

Oberelsungens Hendrik Fenner traf drei Mal.

Enger Dreikampf: Na klar. Nach dem dritten Spieltag kann man noch von keiner Vorentscheidung sprechen. Dennoch ist es in der Kreisoberliga in der Tabellenspitze sehr eng. Das verspricht noch einen spannenden Kampf um den ersten Tabellenplatz. Zu diesem Zeitpunkt stehen FC Oberelsungen, SG Schauenburg und FSV Wolfhagen II ganz oben. Alle Teams haben aus drei Spielen neun Punkte geholt. Tore haben sie bereits viele geschossen, Gegentreffer kaum bekommen. Klar, sie stehen ja auch ganz oben. Da ist zum Beispiel Oberelsungens Hendrik Fenner, der gegen TSV Ersen gleich drei Mal einnetzte.

Wenn man sich Oberelsungens Torverhältnis von 10:2 anschaut, dahinter steht die SG mit 9:1, und Wolfhagens Reserve steht bei einem Verhältnis von 10:3. Alle Achtung an alle drei Teams! (Cora Zinn, Joachim Hofmeister und Michael Wepler)

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