Verbandsliga: Sands Trainer Peter Wefringhaus gab fünf Jahre lang in Melsungen den Takt vor

Gastspiel an alter Wirkungsstätte

Gute Erinnerung: Im Hinspiel, beim 5:0-Sieg trag Steffen Bernhardt dreimal gegen den Melsunger SV. Foto: zih

Sand. Freundschaft. Dieser Begriff kennzeichnet in der Fußball-Verbandsliga Nord das Verhältnis zwischen dem SSV Sand und Melsunger FC schon seit vielen Jahren. Am Sonntag, 15 Uhr, wird die Freundschaft auf der Melsunger Freundschaftsinsel freilich eine Ruhepause einlegen. Denn dann geht es um Punkte, die beide dringen brauchen: Die Sander im Zweikampf mit Flieden um die Tabellenspitze, die Melsunger im Abstiegskampf.

Die Teams kennen sich gut: SSV-Trainer Peter Wefringhaus war vor seinem Engagement in Sand fünf Jahre lang auf dem Trainerstuhl der Kicker aus der Bartenwetzerstadt. Und: Die Sander treffen mit Christoph Grunewald, Nick Krug und Dobler Egger auf gute, alte Bekannte, die früher das SSV-Trikot trugen.

Die Ex-Sander wollen jetzt dazu beitragen, ihren neuen Klub vor dem Abstieg zu bewahren. Sechs Punkte beträgt der Abstand zum rettenden Ufer. Sand dagegen reist als Spitzenreiter an, will in der Erfolgsspur Richtung Höherklassigkeit bleiben.

SSV-Trainer Peter Wefringhaus stellt die Favoritenstellung seiner Mannschaft nicht in Abrede, erwartet jedoch einen ganz heißen Tanz. „Mannschaften, die mit dem Rücken zur Wand stehen, sind immer unberechenbare Gegner. Außerdem wollen sie sich gegen ihren ehemaligen Trainer, als gegen mich, beweisen.“ Wefringhaus geht davon aus, dass Melsungen nicht mit Hurra-Fußball ins offene Messer rennen wird. „Vielmehr werden sie versuchen, aus einer kompakten Defensive mit schneller Kontertaktik, hier vor allem durch ihren Torjäger Mario Kilian, uns die Butter vom Brot nehmen zu können. Es wird für uns vermeintlich ein Geduldsspiel werden.“

Es wäre aber schon überraschend, gingen die Sander an der Fulda baden. Ihre beiden Top-Vollstrecker Tobias Oliev (17) und Daniel Wagner (15) trafen zusammen öfter ins Schwarze als Melsungen (30) insgesamt. Zudem kann Wefringhaus mit Ausnahme von Simon Bernhardt, der nach einer langen Verletzungspause in dieser Woche wieder mit dem Training begann, seinen bewährten Wunschkader auflaufen lassen. Mit einem Sieg wäre das erste Saisonziel erfüllt: Die Relegation für die Hessenliga hätte der SSV dann sicher.

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