Calden/Meimbressen und Reichensachsen trennen sich 3:3

Gebangt, gehofft und doch nicht gewonnen

Traf für Calden/Meimbressen: Dennis Faust erzielte den Anschlusstreffer. Archiv-Foto: Michl

Reichensachsen - Mit einem 3:3 (2:2), dem dritten Remis in den letzten vier Partien, kehrte die SG Calden/Meimbressen in der Fußball-Gruppenliga vom Gastspiel beim SV Reichensachsen zurück.

Nach zehn gespielten Minuten war an einen Punktgewinn überhaupt noch nicht zu denken. Wie schon beim 0:3 im Hinspiel gegen Reichensachsen wurde die SG gleich vom SV überrumpelt. Schon nach fünf Minuten konnte Viteszlav Brozik ungehindert einen Eckball zum 1:0 einköpfen.

Nur vier Minuten später köpfte Brozik den Caldener Miguel Ortega Moreno an und der Ball landete erneut im Kasten von SG-Schlussmann Steven Berndt. Aber danach zeigte die Elf von Trainer Sven Dopatka doch, dass sie gefestigter als in der Vorrunde ist.

Zunächst einmal bekamen sie die Offensive der Wehretaler, die neunmal mehr getroffen hat als die Vereinigten besser in den Griff und nach vorne konnten auch Akzente gesetzt werden. Dies führte nach 35 Minuten zum Anschusstreffer. Fabio Rumpf flankte und der einzige SG-Stürmer, Dennis Faust, verwertete zum 1:2. Doch die Gastgeber hätten wieder mit zwei Toren Vorsprung davon ziehen können. Dank Caldens Schlussmann Steven Berndt gelang dies nicht, er parierte nach 40 Minuten einen Foulelfmeter.

Dies brachte der gesamten SG-Mannschaft wieder einen Schub. Kurz darauf wehrte der Keeper von Reichensachsen Danny Göhler einen Freistoß von Thomas Schindewolf viel zu kurz ab, Christian Multhaupt war zur Stelle und glich zum 2:2-Pausenstand aus.

Nach 51 Minuten hatte das Schlusslicht die Partie komplett gedreht, Tom Seidel schloss eine Einzelleistung zum 3:2 ab. Es fehlte das 4:2, möglich wäre es gewesen, Faust traf die Metallstange und Marcel Schindler setzte den Nachschuss über das Tor. Reichensachsen wurde aber immer spielbestimmender. Die SG hatte schon zweimal Glück bei Metaltreffern des SV und das 3:3 (88.) von Keanu Szymanski konnten die Gäste dann nicht mehr vermeiden.  zyh

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