Caldens Gegner  Hegau traf erst dreimal

Gegner mit Abschlussschwächen

Wird fehlen: Johanna Schäfer (rechts) wird gegen Hegau vermutlich nicht spielen können. Foto: Hofmesiter

Calden – In seinem letzten Heimspiel des Jahres spielt der Frauenfußball-Regionalligist TSV Jahn Calden bereits am Samstag (14 Uhr) auf dem Kaiserplatz gegen den Hegauer FV.

Dieses Spiel ist zugleich das erste Spiel der Rückrunde und das vorletzte Spiel vor der langen Winterpause.

Es ist das zweite Heimspiel der Nordhessinnen in Folge und die Ausgangsposition ist fast die Gleiche wie vor dem letzten Heimspiel gegen Obertürkheim. Gegen den Drittletzten zählt im Grunde nur ein Sieg. Die Form der letzten vier Spiele mit drei Siegen spricht für die Jahnerinnen. In der Vorwoche konnte sie das wichtige Heimspiel gegen den Viertletzten Obertürkheim nach einer Steigerung in der zweiten Halbzeit mit 3:1 für sich entscheiden.

Bei einem weiteren Sieg könnte sich Calden auf einen sicheren Nichtabstiegsplatz verbessern, zumal Forstern vor der sehr schweren Aufgabe beim Spitzenreiter Freiburg II steht. Dazu treffen die jeweils zwei Punkte besseren Mannschaften aus Wetzlar und Weinberg im direkten Duell aufeinander. So klar wie beim 5:0-Sieg im Hinspiel dürfte es im Rückspiel jedoch nicht zugehen.

„Hegau hat damals trotz der hohen Niederlage gar nicht so schlecht gespielt. Nach dieser Niederlage gab es dann häufig nur noch Niederlagen mit einem oder zwei Toren“, relativiert Jahn-Trainer Rudolf Merz, der damals noch als Zuschauer dabei war, das Ergebnis. Bei lediglich fünf Punkten stehen die Südbadenerinnen mit dem Rücken zur Wand. Zuletzt holten sie immerhin ein torloses Remis gegen Weinberg. Nur bei einem Sieg hätten sie noch eine kleine Chance auf den fünftletzten Platz.

Auffallend mager ist die Ausbeute der Hegauer Offensive: In zwölf Spielen trafen sie erst dreimal. Da will Calden natürlich keine unnötige Aufbauhilfe leisten. Auch wenn in der Defensive voraussichtlich Johanna Schäfer und Franziska Tux ausfallen werden, gibt sich Merz zuversichtlich: „Unsere Defensivkräfte sind gut drauf. Wir haben die nötigen Ausfälle, um diese Ausfälle zu kompensieren.“ Trotz der mit 33 Treffern sechstbesten Offensive hofft Merz auf eine bessere Chancenverwertung gegenüber den letzten Spielen: „Wir haben da oft zu kompliziert gespielt.“  zmw

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