Dörnberg sagt heute Andreas Hake Danke - Trainer beendet Laufbahn beim FSV nach 14 Jahren

„Es geht ein Großer seines Fachs“

Stets voll bei der Sache: Andreas Hake, hier im April 2006 beim 1:3 gegen den VfB Süsterfeld. Fotos:  Hofmeister

Dörnberg. Heute Nachmittag gerät der sportliche Aspekt ein wenig in den Hintergrund. Wenn die Verbandsliga-Fußballer des FSV Dörnberg ab 15.30 Uhr auf die des SV Adler Weidenhausen treffen, steht Andreas Hake im Fokus.

Der FSV will seinem langjährigen Trainer Danke sagen. „Es geht ein ganz Großer seines Fachs, ein super Typ und guter Freund“, sagt Matthias Thomsen. „Andreas hat den Verein zu dem gemacht, was er heute ist. Er hat großartige Arbeit geleistet und Dörnberg weit nach vorn gebracht“, betont der FSV-Abteilungsleiter. Und Wehmut klingt in der Stimme mit: „Wir hätten sehr gern mit ihm weitergemacht.“

Hake war fast 14 Jahre lang im Bergstadion tätig. Gesundheitliche Probleme zwangen den Fußballlehrer, sein Amt im Habichtswalder Ortsteil in der Winterpause niederzulegen. „Ich hatte all die Zeit sehr viel Spaß“, sagt Hake rückblickend.

Was er am meisten in Dörnberg geschätzt hat? „Es gab viele kleine Dinge, die mir beim FSV gefallen haben. Der Zusammenhalt aber ist in diesem Verein große Klasse.“

Das Gesamtpaket stimme einfach.

Im Sommer 2001 vom VfL Simmershausen gekommen, führte Hake den FSV auf Anhieb von der Gruppenliga in die Verbandsliga. „Das war einer der schönsten Momente meiner Laufbahn“, sagt Hake.

Sportlich hatte Dörnberg die Meisterschaft geschafft, musste aber aufgrund eines Punktabzugs wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls in die Relegation. In Steinbach scheiterte die Mannschaft, um dann doch noch aufzusteigen. „Das war aufregend.“

Neben diesem Ereignis sei der Klassenerhalt in der Saison 2006/07 ein weiterer Höhepunkte gewesen.

Am letzten Spieltag setzte sich der FSV mit einem 1:0-Erfolg gegen die hoch gehandelte Elf aus Hünfeld durch und war damit gerettet. „Das war fantastisch. Da brach großer Jubel aus“, erinnert er sich. Mit Hake geht auch die Dörnberger Verbandsliga-Ära zu Ende. Der FSV muss nach einer Saison mit vielen großen personellen Problemen absteigen und zurück in die Gruppenliga.

Während Dörnberg hofft, alsbald wieder nach oben zu klettern, erfüllt sich vielleicht auch Hakes Wunsch wieder so fit zu sein, um auf die Fußballbühne zurückkehren zu können.

Dafür drücken alle die Daumen!

Von Joachim hofmeister

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