Gemeinsam Ball und Gegner jagen

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Den Gegner lenken: Tobias Oliev (links) wird in Hünfeld nicht nur in der Offensive gebraucht. Der Sander Kapitän muss auch die gegnerischen Stürmer in Bedrängnis und ausweglose Situation bringen. 

Nach fünf Spielen ohne Niederlage auf eigenem Platz erwischte es den SSV Sand am vergangenen Wochenende gegen den CSC 03 Kassel. Das 1:4 war zugleich die zweite Saisonpleite. Die Mannschaft von Trainer Mario Deppe rutschte auf den vierten Tabellenplatz ab. Am Samstag, 15.30 Uhr, sind die Bad Emstaler beim Hünfelder SV gefordert.

Stimmungslage

„Die Stimmung ist trotz der Niederlage gut. Das 1:4 wirft uns nicht aus der Bahn“, sagt Deppe, der den kommenden Gegner weitaus stärker einschätzt. „Hünfeld ist die spielstärkste Mannschaft der Liga“, sieht der Routinier sein Team vor einer sehr hohen Hürde. „Wenn du sie spielen lässt, ziehen sie dich aus.“

Ausgangslage

Hünfeld geht auf jeden Fall als großer Favorit in die Partie. Der SV hat eine makellose Heimbilanz. Sieben Spiele - sieben Siege bei einem Torverhältnis von 29:3. Und: Hünfeld tritt nach dem 4:1 im Spitzenspiel in Flieden mit breiter Brust an.

Maximilian Fröhlich (8), Florian Münkel (7) und Kevin Krieger (6) sind die besten Torschützen. Aber nicht nur die treffsicheren Spieler gilt es auszuschalten.

Sand geht mit einem Rückstand von zwei Punkten auf den Tabellendritten in die Partie.

Hünfeld selbst hat einen Zähler Rückstand auf die führenden Buchonia Flieden und SG Johannesberg.

Personalsituation

Da neben Marcel Grosse und Tom Samson mit Leon Winkelheide und Kevin Kutzner zwei weitere Defensivspieler ausfallen (beide gesperrt), werden zwei Plätze in der Startelf frei.

Mögliche Kandidaten für die Posten in der Abwehr sind Steffen Bernhardt und Nicolai Lorenzoni.

Cino Schwab und Steffen Klitsch, die gegen CSC 03 Kassel fehlten, reisen mit in den Fuldaer Raum. Aufgrund der Personalprobleme wird wohl mindestens ein Spieler aus der zweiten Mannschaft auf dem Spielbogen stehen.

Marschroute

„Das Abwehrverhalten der gesamten Mannschaft muss sich verbessern,“ sagt Deppe. „Die Offensiven müssen einfach mehr nach hinten arbeiten“, fordert er.

Kurzum: Um in Hünfeld für eine Überraschung zu sorgen, sollten sich die Sander wieder besser abstimmen und gemeinsam Ball und Gegner jagen.  hjx

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