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Gerackert, gekämpft und doch verloren

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Von: Raphael Wieloch

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Warf fünf Tore: Joana Leibecke.
Warf fünf Tore: Joana Leibecke. © Artur Schöneburg

Oedelsheim – Nichts war es mit dem vierten Sieg in Serie: Auch die Handballerinnen der HSG Wesertal konnten den Siegeszug des TV Hersfeld in der Landesliga nicht stoppen und verloren ihr Heimspiel gegen den immer noch ungeschlagenen Tabellenzweiten mit 28:32 (12:15).

Nicht gerade glücklich zeigte sich Wesertals Trainer Jürgen Herbold mit der Anfangsphase, in der seine Mannschaft mit 0:2 ins Hintertreffen geriet. Allerdings akklimatisierte sich die HSG rasch und so sorgte Angela Keßeler in der achten Minute für die erste Führung (4:3).

Bis zum 5:5 war es ein offenes Spiel, anschließend machten sich aber Defizite in der Rückzugsbewegung bemerkbar – die HSG ging mit 5:9 in Rückstand (16.). Luisa Teichmann und Marie Dorst bereiteten den Wesertalerinnen große Schwierigkeiten, sodass Herbold später auf eine doppelte Manndeckung umstellte. Zur Pause lag Wesertal mit 12:15 hinten.

Nach dem Seitentausch bauten die umtriebigen Dorst und Teichmann die Führung auf fünf Tore aus, ehe das Spiel beim Stand von 15:22 (41.) aus Wesertaler Sicht so gut wie entschieden schien. „Großes Lob an die Mädels, die gerackert und sich wieder herangekämpft haben“, zeigte sich Herbold angetan von der Leistung seines Teams in der Schlussphase.

Den Sieben-Tore-Rückstand egalisierte schließlich Joana Leibecke mit ihrem Tor zum 25:25 (54.). Im Anschluss glichen die Wesertalerinnen in Person von Joana Leibecke und Katharina Kranz noch zwei weitere Rückstände aus, bis Hersfeld einen Fehlwurf der Gastgeberinnen vorentscheidend nutzte und sich mit zwei Toren absetzte. Darauf hatte die HSG letztlich keine passende Antwort mehr. (Raphael Wieloch)

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