Frauenhandball-Landesliga: Hoof/Sand/Wolfhagen siegt mit 27:23 bei Fritzlar II

HSG gewinnt das Derby

Treffsicher: Annika Neurath verwandelt einen Starfwurf sicher für ihr Team und trägt zum Sieg gegen Fritzlar II bei. Foto:  Göbert

Hoof. Mit einem 27:23-Erfolg im Derby beim SV Germania Fritzlar II erwischte die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen einen tollen Start in die neue Saison der Frauenhandball-Landesliga.

„Wir haben in der Abwehr gut dagegengehalten. Wichtig war auch, dass wir in der kritischen Phase nicht die Köpfe hängen gelassen haben“, lobte HSG-Trainer Chris Ludwig seine Mannschaft. Diese hatte gut ins Spiel gefunden und schnell mit 2:0 geführt. Nach einem 6:4-Vorsprung geriet die HSG durch vergebene Chancen und technische Fehler mit 6:8 in Rückstand. Die Gäste konnten danach aber schnell wieder ausgleichen. Eine gute Abwehr, die Paraden von Malgorzata Rodziewicz und erfolgreiche Tempogegenstöße brachten eine 12:9-Führung. Dieser Vorsprung konnte bis zur Pause gehalten werden. Technische Fehler und vergebene Großchancen verhinderten dabei einen noch klareren Vorsprung.

Richtig stark spielte die HSG nach der Pause bis zur 41. Minute, als sie über eine starke Abwehr und Tore über die zweite Welle auf 21:14 davonzog. Es folgte jedoch wieder eine Schwächephase, die Fritzlars Zweite bis auf ein Tor herankommen ließ. Als nun das Spiel zu kippen drohte, zeigten die Gäste viel Kampfgeist und setzten sich damit wieder entscheidend auf vier Tore ab.

Gastgeber Fritzlar hatte in der neunfachen Torschützin Nina Albus seine stärkste Spielerin. Allerdings ließ der Germania-Trainer Thorben Hause fast über die gesamte Zeit seine Stammsieben spielen, während Ludwig häufiger durchwechselte.

HSG Hoof/Sand/Wolfhagen: Rodziewicz, Clobes - L. Lubach (5), Ritter, Ludwig, Frankfurth, Larbig, Haupt (1), Hanna v. Dalwig (6), Willer (3), Engelbrecht (2), Sule (4), Neurath (6/4).

Spielverlauf: 0:2, 2:2, 2:4, 4:4, 4:6, 6:6 (15.), 8:6, 9:9 (19.), 9:12, 14:21 (41.), 20:21 (48.), 23:27 (60.). (zmw)

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