Nachwuchsringer des VfL Wolfhagen gewinnen erstmals Jugendliga-Endrundenturnier

Goldener Jahresabschluss

Riesenerfolg: Die von Otto Hajlik (rechts) und Roland Görisch trainierten Mattenwölfe des VfL Wolfhagen gewannen ungeschlagen das Hessische Jugendliga-Endrundenturnier in Gailbach. Das Foto zeigt das erfolgreiche Team (von links) Nick Eckenberger, Marat Kardanov, Stefan Epereschi, Niklas Fleimann, Janis Hajlik, Kevin Bliferniz, Isabelle Hajlik, Jan Fleimann und Sebastian Epereschi. Es fehlen Ilja Pavienkov, Leon Chentsov, Kristian Flink und Simon Degen. Foto: zih

Wolfhagen. Erfolgreicher hätte das Wettkampfjahr für die Nachwuchsringer des Vereins für Leibesübung (VfL) Wolfhagen nicht zu Ende gehen können. Die von Otto Hajlik und Roland Görisch trainierten Mattenwölfe kamen mit Gold-, Silber- und Bronzemedaillenrängen von den Hessischen Landesmeisterschaften in den Disziplinen griechisch-römisch und Freistiil im zweistelligen Bereich zurück. Als Schulmannschaft der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule profilierten sich die Ringer beim bundesweiten Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ (wir berichteten) als die absolute Nummer eins im Hessischen Ringerverband und auf Bundesebene. Und auch zum Abschluss ihres bisherigen Wettkampfjahres sorgten sie erneut für einen sportlichen Paukenschlag. Beim Jugendliga-Endrundenturnier, ausgerichtet vom Titelverteidiger TSV Gailbach (Aschaffenburg), legten die Wolfhager Mattenwölfe alle ihrer Gegner aufs Kreuz und erkämpften sich den ersten Platz.

Am Start in Gailbach waren die besten zehn hessischen Jugendmannschaften, aufgeteilt in zwei Gruppen. Die Wolfhager, die in der ersten Runde Freilosglück hatten, mussten zum Auftakt gleich gegen den Vorjahressieger Gailbach antreten und ließen mit einem 7:1-Sieg dem Titelverteidiger nicht den Hauch einer Chance. Im zweiten Gruppenkampf behielt Wolfhagen dann gegen den ASV Schaafheim mit 6:3 die Oberhand, mit dem gleichen Siegresultat schulterten sie auch den KSV Waldaschaff. Noch deutlicher behielten die Wolfhager dann gegen die SG Arheiligen, nämlich mit 8:0 die Nase vorne, sicherten sich damit den Gruppensieg und trafen im Halbfinale auf den KSV Seeheim. Auch die Südhessen mussten die Wolfhager Dominanz neidlos anerkennen, zogen sie doch mit 2:6 den Kürzeren.

Finale gegen Kleinostheim

Damit hatten die VfL-Mattenwölfe die Fahrkarte für das Finale gelöst, Gegner war hier die SG Kleinostheim, die ebenfalls den Wolfhagern das Wasser nicht reichen konnten. Am Ende, gekämpft wurde immer in allen Begegnungen in den Gewichtsklassen von 23 bis 65 Kilogramm im Wechsel Freistil und griechisch-römisch, behielten die VfL-Mattenwölfe mit 6:3 Punkten die Nase vorne und konnten so den Heimweg als neuer hessischer Jugendliga-Endrundenturniersieger den langen Heimweg an die Liemecke antreten.

Ein überglücklicher Trainer Otto Hajlik: „Mit dem Erfolg hat sich ein Traum erfüllt. Vor fünf Jahren waren wir zum ersten Mal mit dabei, wurden Fünfter. In den Folgejahren sind wir jedes Mal einen Platz höher geklettert, jetzt sind wir Hessens beste Jugendmannschaft.“ Für ein weiteres Sahnehäubchen sorgte B-Junior (50 kg) Marat Kardanov, er wurde von einer neutralen Jury zum technisch besten Ringer des Turniers gewählt.

Doch damit noch nicht genug. 14 Tage vorher gingen fünf VfL-Mattenwölfe beim internationalen Jugendturnier in Kleinostheim auf die Matte. Mit 450 Teilnehmer, darunter auch die besten Kaderringer aus allen Bundesländern, mit das größte Nachwuchsringerturnier seiner Art in Europa. Otto Hajlik: „Hier hatten wir bisher kein Bein auf die Erde bekommen.“ Dies gehört jedoch jetzt der Vergangenheit an, gewannen die Wolfhager doch drei Medaillen. B-Junior Simon Degen holte Gold in der 63 Kilogrammklasse, Nick Eckenberg (C-Junior/38 kg) wurde mit Silber dekoriert und für Marat Kardanov (B-Junior/50 kg) gab es Bronze. Er musste sich im Halbfinale dem drei Jahre älteren Deutschen Vizemeister knapp geschlagen geben.

Das Jugendliga-Endrundenturnier richtet immer der Jahressieger aus. In 2018 im Dezember also der VfL Wolfhagen. (zih)

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