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Grebenstein bleibt oben dran

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Von: Raphael Wieloch

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Furchtlos: Grebensteins Torhüter Gerd Geschwind (orangefarbenes Trikot) rasselt mit seinem Mitspieler Jörn Metzner zusammen, klärt den Ball aber vor Calden/Meimbressens David Gerdesmeier (links).
Furchtlos: Grebensteins Torhüter Gerd Geschwind (orangefarbenes Trikot) rasselt mit seinem Mitspieler Jörn Metzner zusammen, klärt den Ball aber vor Calden/Meimbressens David Gerdesmeier (links). © Raphael Wieloch

Calden – Rang zwei wird immer interessanter: Mit einem 4:1 (2:0)-Erfolg im Kreisduell bei der SG Calden/Meimbressen hat Fußball-Gruppenligist Tuspo Grebenstein seine Ambitionen auf den Relegationsplatz untermauert. Der Druck auf die Reserve des KSV Hessen Kassel wächst. Und zwei Wochen vor der Winterpause hat der Tuspo unter Beweis gestellt, dass mit ihm zu rechnen ist.

Einen beherzten Auftritt forderte Driton Mazrekaj von seiner Mannschaft – und den bekam er nach eigener Aussage auch zu sehen: „Wichtig war, dass wir von Anfang an den Kampf annehmen. Das haben wir getan.“ Mazrekaj, der in dieser Saison bereits zum dritten Mal Grebensteins Trainer Maximilian Schäfer vertrat, sah zunächst ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Eine Abtastphase fiel flach. Für das erste Tor zeigte sich Marvin Schmidt verantwortlich, der nach Vorlage von Marcel Szecsenyi Calden/Meimbressens Schlussmann Dominik Hernandez Szarka tunnelte und die Grebensteiner in Führung brachte (25.).

Ab da an kontrollierten die Gäste mehr und mehr das Geschehen und erarbeiteten sich in puncto Körperlichkeit einen Vorteil. „Grebenstein hat die wichtigen Zweikämpfe gewonnen und bei uns hat heute der Einsatz gefehlt“, stellte SG-Coach Altan Ersoy fest, dessen Mannschaft noch vor dem Pausenpfiff das 0:2 kassierte. Diesmal traf Erik Maiterth, der den gegnerischen Keeper umkurvte und souverän einschob (40.). Wieder leistete der umtriebige Szecsenyi die Vorarbeit.

Mit zwei Paukenschlägen startete dann der zweite Durchgang. Erst sah Grebensteins Julius Schmidt nach einem groben Foulspiel an Nils Mackewitz die Rote Karte, dann holte sich Calden/Meimbressens Hannes Dittmar Gelb-Rot ab – zwei Platzverweise binnen vier Minuten (51., 55.). Als Marko Utsch per direkt verwandeltem Freistoß, der vor Grebensteins Torwart Gerd Geschwind noch tückisch aufsetzte, auf 1:2 verkürzte, keimte bei den Gastgebern Hoffnung auf (73.). Es bahnte sich eine spannende Schlussphase an – allerdings nur 60 Sekunden lang. Denn mit dem direkten Gegenangriff stellte Maiterth mit seinem zweiten Tor den alten Abstand wieder her (74.).

Als „Todesstoß“ bezeichnete Calden/Meimbressens Trainer Ersoy das dritte Grebensteiner Tor. Der Widerstand der Spielgemeinschaft war gebrochen. Für den 4:1-Endstand sorgte in der Schlussminute der eingewechselte Achraf Abbes. Und in Calden herrschte ausgerechnet am Kirmeswochenende gedrückte Stimmung. (Raphael Wieloch)

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