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Grebenstein kommt immer wieder zurück

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Von: Michael Wepler

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Einen Schritt schneller: Rothwestens Yasin Akman (links) kommt vor Jannik Kleinschmidt an den Ball.
Einen Schritt schneller: Rothwestens Yasin Akman (links) kommt vor Jannik Kleinschmidt an den Ball. © Reinhard Michl

Grebenstein – Seinen leichten Aufwärtstrend zeigte der Fußball-Gruppenligist Tuspo Grebenstein, der gegen den Fünften TSV Rothwesten nach einem 0:2 und 1:3-Rückstand am Ende noch ein 3:3 (0:1)-Remis erreichte. Für die erneut stark ersatzgeschwächten Grebensteiner ist dies ein respektables Ergebnis gegen eine mit Routiniers gespickte Gästeelf.

„Am Ende hätten wir sogar noch gewinnen können, aber unter den derzeitigen Umständen muss ich meiner Mannschaft ein Lob zollen“, zeigte sich Tuspo-Trainer Maximilian Schäfer mit dem Auftritt seiner Mannschaft nach der Pause zufrieden. Wenig Erfreuliches gab es in der ersten Halbzeit zu sehen, die Sommerfußball im Mai bot. Jeweils eine Torchance gab es für beide Mannschaften. Die Gäste nutzten in der Anfangsphase ihre Chance, als nach einer Flanke von rechts Eltioni Pietri zum 0:1 einköpfte (7.).

Erst kurz vor der Pause hatte der Tuspo die erste Gelegenheit, als Manuel Frey aus 15 Metern knapp das Tor verfehlte (41.). Zu Beginn der zweiten Halbzeit gab es für den Tabellensechsten den nächsten Dämpfer, als Yasin Akman aus leicht abseitsverdächtiger Position den Ball zum 0:2 ins Tor lupfte (51.).

Fast im Gegenzug verfehlte Lucas Salomon nach einem langen Ball an den langen Pfosten nur knapp das Tor. Nach der anschließenden Ecke köpfte Salomon aber zum 1:2-Anschlusstreffer ein (52.). Der Tuspo war wieder im Spiel.

Eine Hereingabe von Salomon verpasste Frey nur knapp (58.). Danach hatten Pietri, Igor Losic und Konstantinos Drizis Chancen, auf 3:1 zu erhöhen. Mit einem stark getretenen Freistoß aus 18 Metern erhöhte Losic dann auf 1:3 (75.).

Durch einen Freistoß von Julius Schmidt und einen Kopfball von David Durward war der Tuspo nur drei Minuten später wieder im Spiel. Die Gastgeber kämpften und hatten Glück, dass TSV-Verteidiger Ullrich Siebert nach einem Foul an der Strafraumgrenze eine fragwürdige Rote Karte sah (83.). Den fälligen Freistoß setzte Jonas Budalic über das Tor (84.).

Mit einem Spieler mehr, aber einem Tor weniger packte Innenverteidiger Julian Paulus aus etwa 25 Metern den Hammer aus und traf halbhoch in die rechte Ecke zum 3:3-Endstand. Es hätte sogar noch mehr werden können, als Salomon und Tobias Möller mit einem Kopfball nur knapp das Tor verfehlten. Allerdings blieb es am Ende bei einem leistungsgerechten Remis. (Michael Wepler)

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