Marcel Szecsenyi, Manuel Frey, Leon Ungewickel und Marvin Schmidt die Torschützen

Grebenstein schafft gegen Vollmarshausen ersten Zu-Null-Sieg

Grebensteins Steffen Fried lupft den Ball über den Vollmarshäuser Kevin van der Veen.
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Grebensteins Steffen Fried lupft den Ball über den Vollmarshäuser Kevin van der Veen.

Grebenstein – Am Feiertag gab es für den Tuspo Grebenstein etwas zu feiern. Beim 4:0 (0:0)-Sieg über die FSK Vollmarshausen feierten die Grebensteiner ihren bisher höchsten Saisonsieg und spielten in ihrem siebten Spiel erstmals zu Null. Dennoch war längst nicht alles gut an diesem Spiel. Das klare Ergebnis täuscht etwas über den tatsächlichen Spielverlauf hinweg. „Wir hatten heute auch viel Glück“, verwies Geburtstagskind Jörg Drube auf die erste knappe Stunde der Partie.

Spielerisch enttäuschend war die erste Halbzeit verlaufen. Manuel Frey und Erik Maiterth hätten ihre Mannschaft in Führung bringen können, scheiterten aber am FSK-Torhüter Michael Pfeil (18., 33.). Auf der Gegenseite parierte Niklas Lesemann einen Kopfball von Patrick Jäger (26.). In der Schlussphase der ersten und in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit waren die Gäste sogar am Drücker und hatten Pech, als Felix Hempel nur den Innenpfosten traf (41.).

Nach der Pause hatte Tom Zappe die Führung auf dem Kopf, als er nach Flanke von Luca Schneider über das Tor köpfte (53.). Auf Seiten des Tuspo war es Marcel Szecsenyi, der mit einer Hereingabe, die Frey und Steffen Fried verpassten, wieder für Gefahr sorgte (57).

Nur wenig später erkämpfte sich Szecsenyi auf der linken Strafraumseite den Ball, behauptete sich gegen seinen Gegenspieler und traf zum 1:0 in die kurze Ecke (61.). Für Tuspo-Trainer Maximilian Schäfer war das die Schlüsselszene des Spiels: „Das war für uns der Dosenöffner. Danach waren auch schöne Spielzüge zu sehen.“ Danach spielte nur noch der Tuspo. Nach einem Pass an die Strafraumgrenze spielte Leon Ungewickel den Ball zu Frey, der aus 15 Metern zum 2:0 traf (68.). Nur zwei Minuten später revanchierte sich Frey, indem er Ungewickel anspielte, der ins leere Tor traf. Ausgangspunkt dieses Treffers war der gewonnene Zweikampf von Nachwuchsspieler Timon Schmidt gewesen.

Auch beim letzten Treffer war es Timon Schmidt, der die Vorarbeit leistete. Steffen Fried passte danach vom rechten Flügel in die Mitte, wo Bruder Marvin Schmidt zum 4:0 traf (87.).

Ungewickel und Frey hatten noch weitere Großchancen für einen noch höheren Sieg.

Von Michel Weplerr

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