Ohr und Grgic ausgezeichnet: Beide wurden mit 23 Treffern Torschützenkönig in der Fußball-Kreisoberliga

Kreisoberligiste TSV Ersen dritter Titelgewinn in Folge

Wechselt von Elbetal nach Weidelsburg: Severin Ohr.

Westuffeln. Nach dem Kreispokalendspiel am Samstag in Westuffeln gratulierte Willi Röhn nicht nur dem Verbandsligisten SSV Sand zum 5:0 über den Kreisoberligisten TSV Ersen und zum dritten Titelgewinn in Folge.

Der Kreisfußballwart zeichnete auch die Torschützenkönige der abgelaufenen Saison aus.
Bester Torschütze der Kreisliga B war Pasquale Kohse vom TSV Holzhausen. Obwohl der Angreifer verletzungsbedingt nur in der Hinrunde zum Einsatz kommen konnte, brachte er es auf 19 Treffer.

Auch in der Kreisliga A hatte ein Spieler aus dem Kreisteil Hofgeismar die Nase vorn. Marco Stübener schoss fast die Hälfte aller Tore für den TSV Deisel. 84 waren es insgesamt, 41 gehen auf das Konto des agilen Stürmers.

Stürmt weiter für Zierenberg: Ante Grgic. Fotos:  hofmeister

Die erfolgreichsten Torschützen der Kreisoberliga kommen aus dem Wolfhager Land. Severin Ohr und Ante Grgic brachten es jeweils auf 23 Buden. Beide hatten somit großen Anteil daran, dass ihre Mannschaften ihre Saisonziele erreichten. Grgic wurde mit dem TSV Zierenberg Dritter, Ohr bewahrte die SG Elbetal vor dem Abstieg.

Grgic, der seine Qualitäten auch in der Relegation mit sechs Toren unter Beweis stellte, wird in der kommenden Saison wieder für Zierenberg die Schuhe schnüren. Trotz seines Torinstinks habe sich kein anderer Verein bei ihm gemeldet. „Ich hoffe, ich treffe ähnlich häufig wie in der vergangenen Runde“, sagt er und fügt an: „Wir wollen erneut in der Spitzengruppe mitmischen.“

Das will auch Severin Ohr. Der 23-Jährige hat den Verein gewechselt und geht künftig für Absteiger FSG Weidelsburg auf Torejagd.

Warum der talentierte Offensivspieler eine neue Herausforderung in der A-Liga sucht? „Der Wechsel nach Weidelsburg hat einzig private Gründe“, erklärt Ohr.

In Altenstädt lebe seine Freundin und dort habe er auch seinen Freundeskreis.

Die ersten Eindrücke bei seinem neuen Klub seien durchweg positiv: „Alle ziehen prima mit.“ Die Stimmung im Lager der Vereinigten sei trotz des Abstiegs prima. „Jeder gibt alles“, betont Ohr. „Kameradschaft und Teamgeist sind intakt.“

Beste Voraussetzungen also, dass Weidelsburg 2016/17 wieder der Kreisoberliga angehören wird. „Den Aufstieg wird uns nur Deisel oder Schauenburgs Reserve streitig machen können“, glaubt Ohr.

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