Dritte bei Junioren-EM Qualifikationswettkampf

Grimm glänzt und holt 5163 Punkte

In Form: Vanessa Grimm belegte mit 5163 Punkten Rang drei beim Junioren-EM Qualifikationswettkampf. Foto: zah

Kreuztal. Siebenkampf-Ass Vanessa Grimm (LG Reinhardswald/TSG Hofgeismar) präsentierte sich beim Junioren-EM Qualifikationswettkampf des Deutschen Leichtathletikverbandes in Kreuztal in glänzender Verfassung und belegte mit dem neuen Kreisrekord von 5163 Punkte den dritten Rang.

Damit hat sich Grimm eine gute Ausgangsposition auf dem Weg zur EM nach Eskilstuna (Schweden) verschafft. Auf den ersten Blick scheint die EM-Norm von 5400 Punkten zwar weit entfernt, doch bei kühlen 10 Grad und zeitweiligem Regen ließ Grimm einige Punkte liegen.

Trainer Mustafa Hallal (TSG Hofgeismar) sah über die Hürden, mit der Kugel, über 200 Meter und im Weitsprung noch Verbesserungspotential, so dass beim zweiten Normwettkampf Anfang Juni in Bernhausen für Grimm noch alles möglich ist.

Den Wert ihrer aktuellen Leistung unterstreicht, dass im geschlagenen Feld mit Kristin Tuxford und Lea Menzel zwei deutsche Jugendmeisterinnen waren und nur die bereits international gestarteten Celina Leffler und Louisa Grauvogel vor ihr lagen.

Grimms Auftakt im Hürdensprint war in 15,59 Sekunden ok, aber hier fehlte sichtbar noch Wettkampfpraxis über die höheren U20-Hürden.

Im Hochsprung beeindruckte Grimm mit einer Steigerung des 37 Jahre alten Uraltkreisrekords von Margit Zettl (TSG Hofgeismar) um zwei Zentimeter auf 1,70 Meter.

Der nächste Kreisrekord folgte mit der Kugel, wo sie ihre eigene Bestmarke mit 10,86 Metern um einen Zentimeter übertraf.

Mit 25,23 Sekunden über 200 Meter und dem Vierkampfrekord (3072 Punkte) beendete sie den ersten Tag.

5,40 Meter im Weitsprung waren nicht das, was sich im Grimm im Vorfeld erhofft hatte, aber die Konkurrenz war auch nicht besser drauf, so dass der Rückstand auf die Medaillenplätze als Fünfte im Rahmen blieb.

Im Speerwurf übertraf sie erstmals mit dem 600-Gramm-Speer die 40-Meter-Marke.

Im abschließenden 800-Meter-Lauf gab sie dann noch einmal alles und steigerte ihre persönliche Bestzeit auf 2:25,97 Minuten. Damit machte Grimm Rang drei mit 18 Punkten Vorsprung auf Sophie Weißenberg perfekt. (zah)

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