Gruppenliga

FSV nach Derbysieg Erster: Wolfhagen schlägt Nachbar Zierenberg mit 2:0

Auf dem Foto sind mehrere Fußballer zu sehen.
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Zwei gegen Einen: Der eingewechselte Wolfhager Luka Babic (Mitte) setzt sich gegen zwei Zierenberger durch.

Mit einem 2:0 (1:0)-Erfolg über den Nachbarn TSV Zierenberg übernahm der FSV Rot-Weiß Wolfhagen die Tabellenführung in der Fußball-Gruppenliga.

Wolfhagen – Wie war das Spiel? Das Spiel des Zweiten gegen den Ersten hielt nicht ganz das, was man sich versprochen hatte. Es war eher geprägt von zwei guten Abwehrreihen, aber nach vorn lief gerade in der ersten Hälfte recht wenig zusammen. So fielen die Tore letztlich auch durch Standardsituationen.

War der Sieg für Wolfhagen verdient? Insgesamt war es ein verdienter Sieg der Gastgeber, die sich im Offensivspiel aber schwertaten.

Wie verliefen die ersten 40 Minuten? Eher ereignisarm. Das Derby war von Nervosität geprägt. Als TSV-Torhüter Nils Zimmermann Andre Nordmeier im Strafraum von den Beinen holte, wollten die Wolfhager einen Strafstoß, doch der Pfiff des Schiris blieb aus.

Wie fiel das erste Tor? Der erste Treffer fiel nicht aus dem Spiel heraus. Timo Wiegand traf mit einem abgefälschten Freistoß aus etwa 25 bis 30 Metern (45.). Unmittelbar danach köpfte Mehmet Kaan Arlier am langen Pfosten über das Tor (45.+1.).

War die zweite Halbzeit ereignisreicher? Sie begann gleich mit einem Aufreger aus Sicht der Gäste, als Timo Wiegand im Strafraum gegen Luca Noah Kuhlmann zu Fall kam und Schiedsrichter Thorsten Reuter auf den Elfmeterpunkt zeigte. Kaan Arlier ließ sich diese Chance nicht entgehen und traf zum 2:0 (50.). Nur wenig später sah Kuhlmann die Ampelkarte, nachdem er Wiegand an der Seitenlinie zu Fall gebracht hatte (58.). Trotz Unterzahl versuchten die Zierenberger noch, auf 2:1 zu verkürzen und das Spiel wieder spannend zu machen. Kurz vor Schluss hätte der eingewechselte Luka Babic nach einem Sololauf beinahe noch das dritte Tor erzielt, doch Nico Töppel rettete auf der Torlinie (90.).

Was sagten die Trainer? Wolfhagens Trainer Valentin Plavcic sprach den Gästen ein großes Lob aus. Für seinen Kollegen, Daniel Schmidt, war es kein sonderlich gutes Spiel, das etwas unglücklich für seine Mannschaft lief. (Michael Wepler)

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