Gruppenliga

Tuspo siegt im Schlussspurt – Grebenstein siegt im Derby gegen Calden/Meimbressen

Auf dem Foto sind mehrere Fußballer zu sehen.
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Wirbelwind in der Offensive: Calden/Meimbressens Nick Thomas Scholz (vorn) im Duell mit Grebensteins David Durward.

Der Derbysieger in der Gruppenliga heißt Grebenstein. Der Tuspo gewann 2:0 gegen Calden/Meimbressen.

Grebenstein – Durch zwei späte Tore von Manuel Frey und Marvin Schmidt in der 81. und 90. Minute gewann der Tuspo Grebenstein das mit Spannung erwartete Derby der Fußball-Gruppenliga gegen die SG Calden/Meimbressen mit 2:0 (0:0).

Der späte Anpfiff: Mit 35-minütiger Verspätung begann das Spiel, weil die Schiedsrichter im Stau steckten. Unmittelbar vor dem Anpfiff wurde in einer Schweigeminute dem kürzlich verstorbenen früheren Tuspo-Spieler Walter „Anchi“ Hofer, der in der Saison 1981/82 auch für Calden gespielt hatte, gedacht.

Die erste Halbzeit: Sie begann verhalten. Vor allem bei den Gastgebern galt die Devise, bloß keine Fehler zu machen. Besser im Spiel waren die Gäste, die früh störten, aber auch nur selten wirklich torgefährlich wurden. So gab es neben einigen Halbchancen auf beiden Seiten jeweils eine gute Möglichkeit. Die beste Chance hatte dabei der agile Nick Scholz, der sich im Strafraum durchsetzte, doch Tuspo-Torhüter Niklas Lesemann konnte seinen Schuss im Nachfassen parieren (19.). Auf der Gegenseite war es Leon Ungewickel, der auf die rechte Strafraumseite passte, wo Thore Janssen aber weit über das Tor schoss (22.).

Die zweite Halbzeit: Die erste große Chance hatte wieder die SG durch Scholz, der nach einer Ecke zum Schuss kam, den Jonas Budalic vor der Linie klären konnte (49.). Wenig später hatte Frey die beste Chance für den Tabellenzweiten, doch der aus seinem Tor herausgeeilte Dominik Zeich konnte das Tor verhindern (54.). Danach verfehlte Ungewickel zwei Mal aus der Distanz knapp das Gästetor (57., 59.). Besser wurde das Spiel aber nicht. Es lebte eher von der Spannung, wonach die Mannschaft gewinnen würde, die das erste Tor schießt. In der Schlussphase hatten die Grebensteiner dabei etwas mehr zugesteuert. Wieder war es Torjäger Frey, der für den sogenannten Dosenöffner sorgte. David Durward hatte den Ball zurückgelegt und Frey mit einem Linksschuss aus etwa elf Metern zum 1:0 getroffen (81.). Es war bereist der 17. Saisontreffer des offensiven Mittelfeldspielers, der in der 90. Minute auf dem rechten Flügel seine Schnelligkeit ausspielte und in die Mitte passte, wo der eingewechselte Marvin Schmidt seinen ersten Saisontreffer zum 2:0 Endstand erzielte (90.+1.). In der Nachspielzeit setzte der gerade eingewechselte Marcel Szecsenyi einen Heber über das Tor (90.+2.).

Die Trainerstimmen: Von einem insgesamt verdienten Arbeitssieg sprach Tuspo-Trainer Maximilian Schäfer: „Das war das erwartete harte Stück Arbeit gegen eine kampfstarke Caldener Mannschaft. Wir hatten nach der Pause etwas mehr Chancen.“ Sein Kollege, SG-Trainer Sven Dopatka, lobte den kämpferischen Einsatz seiner ersatzgeschwächten Elf: „Wir waren gut im Spiel, haben leider unsere wenigen Chancen nicht genutzt. Am Ende haben uns die Körner gefehlt.“ (Michael Wepler)

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